agraffenähnlich

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agraffenähnlich (Deutsch)[Bearbeiten]

Adjektiv[Bearbeiten]

Positiv Komparativ Superlativ
agraffenähnlich
Alle weiteren Formen: Flexion:agraffenähnlich

Worttrennung:

ag·raf·fen·ähn·lich, keine Steigerung

Aussprache:

IPA: [aˈɡʁafn̩ˌʔɛːnlɪç]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild agraffenähnlich (Info)
Reime: -afn̩ʔɛːnlɪç

Bedeutungen:

[1] einer Agraffe ähnelnd, Merkmale einer Agraffe aufweisend

Beispiele:

[1] „Wenn man die Klingenspitzen an diesen Stellen herumbiegt, so werden die beiden Hälften agraffenähnlich aneinander fixiert.“[1]
[1] „Die Reliquie ist auch hier vertieft eingelassen und in der Form eines herausnehmbaren doppelarmigen Kreuzes gefaßt, an der Vorderseite von dichtem Filigran mit Steinschmuck und Perlen umsäumt; die Kreuzvierungen schmücken agraffenähnlich montierte Edelsteine.“[2]
[1] „Infrarotlicht-Untersuchungen im Restaurierungsatelier des Kunstmuseums Basel haben eindeutig erwiesen, dass es sich bei dem agraffenähnlichen Gegenstand und der leicht ins Dunkelbraun kippenden, nunmehr als flach erscheinenden Bildpartie darunter um ein und dasselbe Objekt handelt […].“[3]
[1] „Auch der Rahmen ist nicht wie in Metz mit buntem Blattwerk besetzt: zwei dünne Goldleisten tragen agraffenähnliche Ranken, die wie mit leisen Fingern zur Mitte auf die Initiale weisen.“[4]
[1] „Die beiden ursprünglich wohl mit agraffenähnlichen Zungen versehenen Enden sind abgebrochen.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1]

Quellen:

  1. Josef Bayer, Eugen Fröhner (Herausgeber): Handbuch der tierärztlichen Chirurgie und Geburtshilfe. Die Hufkrankheiten des Pferdes. 1909, Seite 91
  2. Reiner Haussherr, Württembergisches Landesmuseum (Herausgeber): Die Zeit der Staufer. Geschichte, Kunst, Kultur. Katalog der Ausstellung. Stuttgart 1977, Seite 433
  3. Die Sammlung Max Geldner im Kunstmuseum Basel. Verlag Schwabe, Basel 2000, ISBN 978-3-7204-0123-4, Seite 50
  4. Beaux-arts du monde, Band 79, Ausgaben 4-6. 2009, Seite 43
  5. Anita Siegfried (Herausgeber): Bronzezeitliche Landsiedlungen und Gräber. 1992, ISBN 978-3-905647-52-5, Seite 48