abbrunften

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abbrunften (Deutsch)[Bearbeiten]

Verb[Bearbeiten]

Person Wortform
Präsens ich
du
er, sie, es brunftet ab
Präteritum er, sie, es brunftete ab
Konjunktiv II er, sie, es brunftete ab
Imperativ Singular
Plural
Perfekt Partizip II Hilfsverb
abgebrunftet haben
Alle weiteren Formen: Flexion:abbrunften

Worttrennung:

ab·brunf·ten, Präteritum: brunf·te·te ab, Partizip II: ab·ge·brunf·tet

Aussprache:

IPA: [ˈapˌbʁʊnftn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild abbrunften (Info)

Bedeutungen:

[1] intransitiv, Jägersprache, vom Wild: aufhören zu brunften, die Brunft beenden

Beispiele:

[1] „Wenn die Hirsche die Brunftplätze verlassen – welches gewöhnlich gegen die Mitte des Oktobers geschieht – so sagt man: die Hirsche haben abgebrunftet (nicht abgebrunstet).“[1]

Wortbildungen:

Konversionen: Abbrunften, abbrunftend, abgebrunftet

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „abbrunften
[1] Meyers Großes Konversationslexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1905–1909, Stichwort „abbrunften“ (Wörterbuchnetz), „abbrunften“ (Zeno.org)
[1] Joachim Heinrich Campe: Wörterbuch der deutschen Sprache. Erster Theil. A bis E, Braunschweig 1807 (Internet Archive), Seite 8, Stichwort „abbrunften“
[1] Johann Christian August Heyse, Karl Wilhelm Ludwig Heyse: Handwörterbuch der deutschen Sprache. Mit Hinsicht auf Rechtschreibung, Abstammung und Bildung, Biegung und Fügung der Wörter, so wie auf deren Sinnverwandtschaft. Erster Theil. A bis K, Magdeburg 1833 (Internet Archive), Seite 5, Stichwort „abbrunften“

Quellen:

  1. Georg Ludwig Hartig; Theodor Hartig (Herausgeber): Lexikon für Jäger und Jagdfreunde oder waidmännisches Conversations-Lexikon. Zweite vielfach vermehrte und verbesserte Auflage. Nicolaische Verlagsbuchhandlung, Berlin 1861, Seite 2 (zitiert nach Google Books, abgerufen am 27. April 2019).

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Anagramme: buntfarben