Zwischenstation

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Zwischenstation (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Zwischenstation

die Zwischenstationen

Genitiv der Zwischenstation

der Zwischenstationen

Dativ der Zwischenstation

den Zwischenstationen

Akkusativ die Zwischenstation

die Zwischenstationen

Worttrennung:

Zwi·schen·sta·ti·on, Plural: Zwi·schen·sta·ti·o·nen

Aussprache:

IPA: [ˈt͡svɪʃn̩ʃtaˌt͡si̯oːn]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Haltestation eines Verkehrsmittels zwischen Abfahrt- und Endstation
[2] Stelle zwischen Anfang und Ende von etwas

Herkunft:

[1] Determinativkompositum aus zwischen (Bestimmungswort) und Station (Grundwort)

Synonyme:

[2] Zwischenaufenthalt, Zwischenetappe

Gegenwörter:

[1] Bergstation, Endstation, Talstation

Oberbegriffe:

[1] Station

Beispiele:

[1] Wir steigen an der Zwischenstation aus und gehen den Rest zu Fuß.
[1] „Als Zwischenstation auf dem Weg nach Indien hatte es einen neuen Namen erhalten: Das Kap der guten Hoffnung.“[1]
[2] Diese Prüfung ist nur eine Zwischenstation in der langen Ausbildung.
[2] „Wichtige Zwischenstation und Versorgungspunkt war das Lager Hedemünden an einer Furt der Werra.“[2]
[2] „Meine Freunde im Hamburg, bei denen ich eine Zwischenstation einlege, geben mir etwas Wertvolles mit: eine Adresse.“[3]
[2] „In den letzten Kriegstagen diente es als letzte Zwischenstation für alle Frauen vor der Ermordung in den Gaskammern.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Zwischenstation
[*] canoonet „Zwischenstation
[2] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalZwischenstation
[1, 2] The Free Dictionary „Zwischenstation

Quellen:

  1. Paul Theroux: Ein letztes Mal in Afrika. Hoffmann und Campe, Hamburg 2017, ISBN 978-3-455-40526-2, Seite 75. Originalausgabe: Englisch 2013.
  2. Gerald Kräft: Römerlager bietet noch „aufregendes“ Potenzial. In: Eichsfelder Tageblatt. Nummer Heft 252, 2012, 27.10., Seite 15.
  3. Christian Graf von Krockow: Die Stunde der Frauen. Bericht Pommern 1944 bis 1947. Nach einer Erzählung von Libussa Fritz-Krockow. 11. Auflage. Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart/München 2000, ISBN 3-421-06396-6, Seite 242. Erstauflage 1988.
  4. Yves Buchheim, unter Mitarbeit von Franz Kotteder: Buchheim. Künstler, Sammler, Despot: Das Leben meines Vaters. Heyne, München 2018, ISBN 978-3-453-20197-2, Seite 111.