Zeichensprache

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Zeichensprache (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Zeichensprache

die Zeichensprachen

Genitiv der Zeichensprache

der Zeichensprachen

Dativ der Zeichensprache

den Zeichensprachen

Akkusativ die Zeichensprache

die Zeichensprachen

[1] Zeichensprache

Worttrennung:

Zei·chen·spra·che, Plural: Zei·chen·spra·chen

Aussprache:

IPA: [ˈt͡saɪ̯çn̩ˌʃpʁaːxə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Zeichensprache (Info)

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Art der Kommunikation, bei der die sprachliche Kommunikation durch nichtsprachliche Zeichen ergänzt oder auch ersetzt wird

Herkunft:

Determinativkompositum aus Zeichen und Sprache

Oberbegriffe:

[1] Sprache

Unterbegriffe:

[1] Augensprache, Fingersprache, Flaggensprache, Gebärdensprache, Gestik, Körpersprache, Mimik, Pfeifsprache, Signalsprache, Trommelsprache

Beispiele:

[1] „Hier findest du einige hilfreiche Informationsquellen, um die Zeichensprache besser zu verstehen.“[1]
[1] „Mit dieser Zeichensprache (egal ob mit Gesten oder gemalten Zeichen) waren die Indianer also in der Lage sich zu auszutauschen, zu handeln oder Verträge zu schließen - dies alles klappte ganz hervorragend, ohne ein einziges Wort dabei zu sagen.“[2]
[1] „Im Zusammenhang mit einigen Beobachtungen über die amerikanische Zeichensprache (ASL) gelangt er zu der radikalen Konsequenz, daß die Phonologie kein wesentlicher, sondern ein akzidentieller Bestandteil der Sprache sei.“[3]
[1] „Zum Beispiel muss man Zeichensprache lernen, weil man unter Wasser ja nicht quatschen kann.“[4]

Wortbildungen:

zeichensprachlich

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Zeichensprache
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Zeichensprache
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalZeichensprache

Quellen:

  1. Zeichensprache tauber Menschen
  2. Zeichensprache der Indianer
  3. Florian Coulmas: Über Schrift. Suhrkamp, Frankfurt/Main 1982, Seite 73. ISBN 3-518-07978-6.
  4. Kaya Yanar: Made in Germany. 3. Auflage. Wilhelm Heyne, München 2011, ISBN 978-3-453-60204-5, Seite 94.