Zahnfleisch

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Zahnfleisch (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Zahnfleisch
Genitiv des Zahnfleischs
des Zahnfleisches
Dativ dem Zahnfleisch
dem Zahnfleische
Akkusativ das Zahnfleisch

Worttrennung:

Zahn·fleisch, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈt͡saːnˌflaɪ̯ʃ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Zahnfleisch (Info)

Bedeutungen:

[1] Medizin: ein Teil der Mundschleimhaut, der an den Zähnen anliegt

Herkunft:

spätmittelhochdeutsch zan-, zantvleisch, althochdeutsch zandfleisc, erstmals belegt in einer Handschrift des 13. Jahrhunderts[1]
Determinativkompositum, zusammengesetzt aus Zahn und Fleisch

Synonyme:

[1] Gingiva

Oberbegriffe:

[1] Epithel

Beispiele:

[1] Mein Arzt hat gestern zu mir gemeint, mein Zahnfleisch sehe nicht gut aus.
[1] „Gleichzeitig reinigte er das Zahnfleisch und den Gaumen mit dem starken Getränk.“[2]
[1] „Fast alle kauten auf irgendwelchen blassgrünen Zweigen herum, die die Zähne säuberten und das Zahnfleisch massierten.“[3]
[1] „Linksseitig kamen mir meine Zähne plötzlich locker vor, als würden sie sich durch das schnelle Aufeinanderschlagen aus dem Zahnfleisch lösen.“[4]

Redewendungen:

[1] auf dem Zahnfleisch gehen

Wortbildungen:

[1] Zahnfleischbluten, Zahnfleischentzündung, Zahnfleischfurche, Zahnfleischkapuze, Zahnfleischtasche

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Zahnfleisch
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Zahnfleisch
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Zahnfleisch
[1] The Free Dictionary „Zahnfleisch
[1] Duden online „Zahnfleisch
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalZahnfleisch

Quellen:

  1. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Zahnfleisch
  2. Jóanes Nielsen: Die Erinnerungen. Roman. btb Verlag, München 2016, ISBN 978-3-442-75433-5, Seite 266. Original in Färöisch 2011, Übersetzung der dänischen Ausgabe von 2012.
  3. Henning Mankell: Der Sandmaler. Roman. Paul Zsolnay Verlag, München 2017, ISBN 978-3-552-05854-5, Seite 66. Schwedisches Original 1974.
  4. Joachim Meyerhoff: Hamster im hinteren Stromgebiet. Alle Toten fliegen hoch. Teil 5. Roman. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2020, ISBN 978-3-462-00024-5, Seite 152.