Witwer

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Witwer (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Witwer die Witwer
Genitiv des Witwers der Witwer
Dativ dem Witwer den Witwern
Akkusativ den Witwer die Witwer

Worttrennung:

Wit·wer, Plural: Wit·wer

Aussprache:

IPA: [ˈvɪtvɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Witwer (Info)
Reime: -ɪtvɐ

Bedeutungen:

[1] Mann, dessen Ehefrau verstorben ist

Abkürzungen:

[1] Ww.

Herkunft:

mittelhochdeutsch „wit(e)wer“, althochdeutsch „wituwo“, belegt seit dem 11. Jahrhundert[1]

Synonyme:

[1] veraltet: Witmann, Wittmann

Weibliche Wortformen:

[1] Witwe

Beispiele:

[1] „Die Verwandten kamen, um der Toten die letzte Ehre zu erweisen, den kalten Mund zu küssen und gemeinsam mit dem Witwer zu trauern.“[2]
[1] „Beide sind Witwer, denen die Witwe Goos, der das Haus zu eigen ist, die Wirtschaft führt.“[3]
[1] „Ein nicht mehr junger, aber wohlhabender Witwer hält um ihre Hand an, sie jedoch verweigert sich der Tradition einer vermittelten Heirat und gibt einem völlig mittellosen Schneider den Vorzug, der ihr nur ein Leben an der Armutsgrenze bieten kann.“[4]

Wortbildungen:

[1] Witwerrente

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Witwer
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Witwer
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Witwer
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalWitwer

Quellen:

  1. Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „Witwe“-
  2. Colleen McCullough: Insel der Verlorenen. Roman. Limes, München 2001, ISBN 3-8090-2459-7, Seite 106f.
  3. Hermann Löns: Die Häuser von Ohlenhof. Der Roman eines Dorfes. In: Hans A. Neunzig (Herausgeber): Hermann Löns, Ausgewählte Werke IV. Nymphenburger, München 1986, ISBN 3-485-00530-4, Seite 195-318, Zitat Seite 271f.
  4. Jakob Hessing: Der jiddische Witz. Eine vergnügliche Geschichte. Beck, München 2020, ISBN 978-3-406-75473-9, Seite 89.