Wigwam

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Wigwam (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Wigwam

die Wigwams

Genitiv des Wigwams

der Wigwams

Dativ dem Wigwam

den Wigwams

Akkusativ den Wigwam

die Wigwams

[1] Nordamerikanischer Wigwam, Expo 1873

Worttrennung:

Wig·wam, Plural: Wig·wams

Aussprache:

IPA: [ˈvɪkvam]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Ethnologie: kuppelförmiges Zelt oder Hütte, die von nordamerikanischen Indianern als Behausung genutzt wird

Herkunft:

Entlehnung aus dem englischen wigwam → en, das seinerseits auf Algonkin wikiwam zurückgeht, worin wig „wohnen“ steckt[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Tipi

Oberbegriffe:

[1] Zelt

Beispiele:

[1] Die Fellwände waren kunstvoll mit Tiergestalten bemalt, augenscheinlich war dies der Wigwam eines Häuptlings.
[1] „Das Fleisch wurde getrocknet und die Felle zu Kleidern, Werkzeug oder Unterlagen für die Wigwams verarbeitet.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Wigwam
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Wigwam
[1] Meyers Großes Konversationslexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Bibliographisches Institut, Leipzig/Wien 1905–1909, Stichwort „Wigwam“ (Wörterbuchnetz), „Wigwam“ (Zeno.org)
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Wigwam
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalWigwam
[1] The Free Dictionary „Wigwam
[1] wissen.de – Wörterbuch „Wigwam
[1] Wahrig Fremdwörterlexikon „Wigwam“ auf wissen.de
[1] wissen.de – Lexikon „Wigwam
[1] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Wigwam
[1] Duden online „Wigwam
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1931.
[1] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Fremdwörterbuch. In: Der Duden in zwölf Bänden. 10., aktualisierte Auflage. Band 5, Dudenverlag, Mannheim/Zürich 2010, ISBN 978-3-411-04060-5, DNB 1007274220, Seite 1091.

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1931.
  2. Björn Berge: Atlas der verschwundenen Länder. Weltgeschichte in 50 Briefmarken. dtv, München 2018 (übersetzt von Günter Frauenlob, Frank Zuber), ISBN 978-3-423-28160-7, Seite 21. Norwegisches Original 2016.