Weltmacht

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Weltmacht (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Weltmacht

die Weltmächte

Genitiv der Weltmacht

der Weltmächte

Dativ der Weltmacht

den Weltmächten

Akkusativ die Weltmacht

die Weltmächte

Worttrennung:
Welt·macht, Plural: Welt·mäch·te

Aussprache:
IPA: [ˈvɛltˌmaxt]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:
[1] politisch einflussreicher Staat, dessen Streitkräfte weltweit operieren können

Herkunft:
Determinativkompositum aus Welt und Macht

Sinnverwandte Wörter:
[1] Großmacht, Supermacht

Oberbegriffe:
[1] Macht

Beispiele:
[1] Die Vereinigten Staaten von Amerika sind eine Weltmacht.
[1] „Die USA waren zu allen Zeiten Weltmacht und Geldmacht.“[1]
[1] „Niebuhr untersucht in seinem Buch die Dilemmata, mit denen die amerikanische Gesellschaft konfrontiert wurde, nachdem das Land als Weltmacht aus dem Zweiten Weltkrieg hervorgegangen war.“[2]
[1] „Das kleine Land an der Nordsee mit nicht einmal zwei Millionen Einwohnern gebärdete sich als Weltmacht.“[3]
[1] „Afrikas Gold soll Portugals Rang und Ruf als Weltmacht sichern.“[4]

Wortbildungen:
Weltmachtfantasien

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Weltmacht
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Weltmacht
[1] canoonet „Weltmacht
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonWeltmacht

Quellen:

  1. Matthias Koch: Neue Gewichte. In: Eichsfelder Tageblatt. Nummer 183, 8.8.2011, Seite 4.
  2. Geert Mak: Amerika!. Auf der Suche nach dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Siedler, München 2013, ISBN 978-3-88680-0023-6, Seite 510.
  3. Norbert F. Pötzl: Maus gegen Elefant. In: SPIEGEL GESCHICHTE. Nummer Heft 1, 2016, Seite 60-67, Zitat Seite 67.
  4. Constanze Kindel: Um Gold und den rechten Glauben. In: GeoEpoche: Afrika 1415-1960. Nummer Heft 66, 2014, Seite 42-51, Zitat Seite 44.