Wagener

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Wagener (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Wagener die Wagener
Genitiv des Wageners der Wagener
Dativ dem Wagener den Wagenern
Akkusativ den Wagener die Wagener

Worttrennung:

Wa·ge·ner, Plural: Wa·ge·ner

Aussprache:

IPA: [ˈvaːɡənɐ]
Hörbeispiele: —

Bedeutungen:

[1] die ältere Form der Berufsbezeichnung Wagner; Handwerksberuf, der aus Holz Wagen oder Teile davon fertigt
[2] veraltet: Fuhrmann, Wagenlenker

Herkunft:

[1] mittelhochdeutsch wagener, althochdeutsch waginari, zu Wagen[1]

Synonyme:

[1] Rademacher, Stellmacher, Wagenbauer, Wagenmacher

Beispiele:

[1] Alles für den Wagener brauchbare Holz muss ganz fehlerfrei, fest und zähe sein.[2]
[2] Der Wagener hielt an.

Wortbildungen:

Wagnerarbeit, Wagnerbeil, Wagnerei, Wagnergeselle, Wagnerknecht, Wagnermeister, Wagnerssohn, Wagnerstochter, Wagnerwerkstatt

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Wagener
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Wagner“., dort auch die ältere Schreibweise „Wagener“

Quellen:

  1. Duden online „Wagner
  2. Georg Ludwig Hartig: Die Forstwissenschaft nach ihrem ganzen Umfange in gedrängter Kürze. Berlin, 1831

Substantiv, m, f, Nachname[Bearbeiten]

Singular m Singular f Plural 1 Plural 2
Nominativ der Wagener
(Wagener)
die Wagener
(Wagener)
die Wageners die Wagener
Genitiv des Wagener
des Wageners
(Wageners)
der Wagener
(Wagener)
der Wageners der Wagener
Dativ dem Wagener
(Wagener)
der Wagener
(Wagener)
den Wageners den Wagener
Akkusativ den Wagener
(Wagener)
die Wagener
(Wagener)
die Wageners die Wagener
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Wagener“ – für männliche Einzelpersonen, die „Wagener“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Wagener“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Wagener“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Worttrennung:

Wa·ge·ner, Plural 1: Wa·ge·ners

Aussprache:

IPA: [ˈvaːɡənɐ], Plural 1: [ˈvaːɡənɐs]
Hörbeispiele: —, Plural 1:

Bedeutungen:

[1] deutscher Familienname

Herkunft:

Berufsname zu mittelhochdeutsch wagener → gmhWagner, Wagenmacher[1]

Namensvarianten:

Wägelin, Wagner, Wagler, Wägler, Wägner, Wahner, Wähner, Wainer, Wegener, Wegele, Wegeler, Wegler, Wegner, Wehner, Wehnert, Weiner, Weinert, Woiner

Beispiele:

[1] Als letzter Beiträger referiert P. Wagener - Stellmacher und Wagener. Zur Frequenz und Geographie der aus der Berufsbezeichnung für den Wagenmacher abgeleiteten deutschen Familiennamen.

Wortbildungen:

Berwagner, Bohnwagner, Dewagner, Fernwagner, Ferwagner, Friedwagner, Geiwagner, Hartwagner, Hatwagner, Hellwagner, Hottwagner, Hotwagner, Hutwagner, Kochwagner, Kohwagner, Röckenwagner, Schlettwagner, Schwiewagner, Soeldenwagner, Steinwagner, Stinglwagner, Söldenwagner, Unterwagner, Verwagner

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Wagener
[1] Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden, Lexikon der Familiennamen. Herkunft und Bedeutung von 20 000 Nachnamen. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2008, ISBN 978-3-411-73111-4, Seite 634.

Quellen:

  1. Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden, Lexikon der Familiennamen. Herkunft und Bedeutung von 20 000 Nachnamen. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2008, ISBN 978-3-411-73111-4, Seite 634.