Vorposten

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Vorposten (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Vorposten die Vorposten
Genitiv des Vorpostens der Vorposten
Dativ dem Vorposten den Vorposten
Akkusativ den Vorposten die Vorposten

Worttrennung:

Vor·pos·ten, Plural: Vor·pos·ten

Aussprache:

IPA: [ˈfoːɐ̯ˌpɔstn̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Vorposten (Info)

Bedeutungen:

[1] vorgelagerter Standort, der zur Sicherung der eigenen Truppe dient
[2] Person, die am vorgelagerten Standort Wache hält

Oberbegriffe:

[1] Posten

Beispiele:

[1] „Auf Anmarschrouten von 500 und mehr Kilometern bewegten sich die Plünderer aus der Tiefe der Wildnis heraus, um die spanischen Vorposten und Bauerndörfer anzugreifen, in denen Großgrundbesitzer Haciendas betrieben und die Felder von Mestizen und versklavten Indios bestellen ließen.“[1]
[1] „In Leopolds Vorposten leben sie fern von den Gespenstern der Vergangenheit, einige werden nur alle paar Monate aufgestört durch den Besuch eines Dampfboots.“[2]
[2] „Am 18. und 19. November rückten die Truppen noch zwei Tagemärsche weit vor, und die feindlichen Vorposten zogen sich nach unbedeutenden Feuergfechten zurück.“[3]
[2] „Die Vorposten meldeten mit einiger Verspätung, daß der Pfad von einem Zug berittener Gendarmen aus Reni blockiert wäre und sonst alles in Ordnung sei.“[4]

Wortbildungen:

Vorpostengefecht, Vorpostenkette

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Vorposten
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Vorposten
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalVorposten
[1] The Free Dictionary „Vorposten
[1, 2] Duden online „Vorposten
[1] wissen.de – Wörterbuch „Vorposten
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Vorposten

Quellen:

  1. Matthias Schulz: Tal des Terrors. In: DER SPIEGEL. Nummer 24/2014, 7. Juni 2014, ISSN 0038-7452, Seite 114.
  2. Jörg-Uwe Albig: Das Herz der Finsternis. In: GeoEpoche: Afrika 1415-1960. Nummer Heft 66, 2014, Seite 96-115, Zitat Seite 107.
  3. Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1953 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 330. Russische Urfassung 1867.
  4. Eugen Uricaru: Scheiterhaufen und Flamme. 1. Auflage. Verlag der Nation, Berlin 1984, ISBN 3-88680-500-X, Seite 293.