Vorlage Diskussion:Albanisch Substantiv Übersicht m

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Die Flexionstabelle beinhaltet einige Fehler.
1.) Beim Genitiv fehlen die Präpositionen (i/e/të/së). Ohne Präposition wäre es Dativ.
2.) Ablativ/unbestimmt/plural: endet mit [-sh]. Also: "male[sh]".
3.) Ablativ/bestimmt/plural: endet mit [-vet]; also "male[vet]". Nicht "maleve", das wäre eher eine Mundarts-"Form". Der gleiche Fehler ist auch auf der englischen Wiki-Seite zu finden. Wahrscheinlich ein Fehler der übernommen wurde.
4.) Das -t am Schluss von "maleve-t" spielt durchaus eine grosse Rolle. Es dient wie ein 'diesen'/ (pl.) in der Deutschen Sprache. Ein alb. Ablativ "(prëj) malevet" lässt sich ungefähr so übersetzen: "von/aus diesen Bergen aus/~weg". Auf Schweizerdeutsch: "vo(u)/us dene/disene Bergä us(sä)/ (oder) (e)wäg". Hier kongruieren alb.Abl. -eve, -vet, -esh mit germanisch 'weg', '(e)wäg', 'away', 'aus', 'out', 'út', etc. Somit auch verbunden mit lat. 'ex-', Alt-griech. 'έξ' (ex) / 'έκ' (ek), Alt-Irish 'ess' / 'ass', Lit. 'ìš' und Slav. 'iz' - und die Proto-Indogermanische Wurzel *h1eģhs ("out"). Wo alb. "ith" und "ish" auch aufzufinden sind.
PS: Geg/"Gheg"-Dialekt: "málevet", die konservativste Form. Vielleicht wäre es gar keine schlechte Idee, wenn man auch für das Ghegnische eine Tabelle erstellen würde. Beide Dialekte (Tosk und Gheg) unterscheiden sich in Grammatik, Phonologie, etc. In der Linguistik bedient man sich des Öfteren beim Gheg-Dialekt, besonders bei Etymologien. Alt-Albanisch ist Ghegnisch, nicht Tosk.

Vielen Dank. (vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von LAGTONDiskussionBeiträge ° --08:44, 9. Mär. 2018 (CET))

Hallo LAGTON, ich habe dir die Test-Vorlage {{Albanisch Substantiv Übersicht m-TEST}} erstellt und im Eintrag mal bei Albanisch eingebunden. Du kannst nun {{Albanisch Substantiv Übersicht m-TEST}} nach Herzenslust bearbeiten und wenn am Ende dann alles passt, dann kann man die Änderungen aus dieser Test-Vorlage in die eigentliche Vorlage {{Albanisch Substantiv Übersicht m}} übernehmen. Diese Vorgehensweise ist übrigens durchaus üblich und wird auch von erfahrenen Vorlagen-Programmierern angewandt, damit man durch fehlerhafte Änderungen an der eigentlichen Vorlage nicht hunderte von Einträgen "verunstaltet".
@Balû: Da Du die Vorlage {{Albanisch Substantiv Übersicht m}} seinerzeit erstellt hast: könnstest Du da evtl. ein Auge mit drauf haben?
Gruß --Udo T. (Diskussion) 10:46, 9. Mär. 2018 (MEZ)
Zu 3. da steht aber auch im albanischen Wiktionary maleve nicht malevet. Ansonsten muss ich später meine Quellen konsultieren. --Balû Diskussion 11:33, 9. Mär. 2018 (MEZ)

@udo / @balû[Bearbeiten]

Vielen Dank!
Leider bin ich mit diesen Tabellen nicht so vertraut (brauchte eine Weile, bis ich endlich durchblicken konnte :P). Aber in der Vorschau war alles an der richtigen Stelle.
Grüessli aus der Schweiz. (vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von LAGTONDiskussionBeiträge ° --13:57, 9. Mär. 2018 (CET))

@balû; ... hab ich schon gesehen. Das Wort "mal" besitzt eigentlich auch ein Lokativ und Vokativ. Es hat in der alb. Sprache so etwas wie "Sonderstatus". 80% aller Gedichte, Lieder beinhalten das Wort "mal". Wahrscheinlich untertreibe ich sogar.
Wie schon oben erwähnt: auch auf der engl. Seite ist es falsch. Diese inkorrekten Formen tauchen leider überall auf. Die engl. Seite über albanische Sprache wird von einem Typ überarbeitet und kontrolliert, der kein Wort alb. spricht. Eine Zeit lang stand: "Dativ, Genitiv und Ablativ (hätten) die gleichen Formen" (wahrscheinlich immer noch). Ich wage zu behaupten, dass viele die alb. Sprache & Grammatik unterschätzen. An dieser Stelle muss ich noch auf die albanische Diaspora hinweisen. Die ist gigantisch. Viele gehen davon aus, dass sie alb. beherrschen. Die ältere Generation beherrscht sie mündlich und schriftlich. Die jüngere Generation einigermassen bis gut mündlich. Schriftlich: absolut nicht. Aber zurück zu "mal": wenn beide Formen "maleve" wären, sich nicht unterscheiden würden, dann wäre es gar kein Ablativ. Sondern ein Dativ, respektive oder/auch Genitiv. Ohne die Suffixe -sh / -vet wären alle Formen identisch mit Dativ/Genitiv. Somit würde gar kein Ablativ existieren. (vorstehender nicht signierter Beitrag stammt von LAGTONDiskussionBeiträge ° --14:45, 9. Mär. 2018 (CET))

@LAGTON du bist aber nicht darauf eingegangen, dass auch im albanischen Wiktionary "Ablativ Plural bestimmt" maleve steht. malevet habe ich fast immer nur eingeklammert hinter maleve gefunden. Und nur weil Formen sich nicht unterscheiden, heißt das außerdem noch lange nicht, dass deswegen die Fälle nicht existieren.

Nun zu meinen Quellen zum Plural und was ich neu recherchiert habe:

  • Langenscheidt Handwörterbuch Albanisch schreibt: „-sh (bzw. -ësh oder -ish) im Ablativ der unbestimmten Form. Im Ablativ Plural der unbestimmten Form kann statt -sh auch -ve auftreten. -ve für Genitiv und Dativ der unbestimmten Form sowie für Genitiv, Dativ und Ablativ der bestimmten Form. In der bestimmten Form kommt neben -ve auch die Variante -vet vor, die jetzt veraltet ist.“
  • Pandeli Pani: Albanisch intensiv: „Ablativ Pl. unbest, mit -sh oder -ve, Ablativ Pl. best. -ve (-vet) (auch Genitiv und Dativ)“
  • Victor A. Friedman: Albanian Grammar [1]: unbestimmter Ablativ Plural mit -sh und kann auch mit -ve gebildet werden. Zum bestimmten Genitiv-Dativ-Plural: es kann -t ergänzt werden, ist aber fakultativ
  • Linda Mëniku,Héctor Campos: Colloquial Albanian : ablative plural forms: add -ve to the plural indefinite, for both feminine and masculine nouns [for the ablative definite]
  • In Reise Know-How Sprachführer Albanisch - Wort für Wort: Kauderwelsch-Band 65: „Dabei zeigen Ablativ-Beifügungen in »Besitz«-Konstruktionen üblicherweise die Variante -sh, der Ablativ nach Verhältniswörtern hingegen meistens die Variante -ve.“
  • Auch in Variationstypologie / Variation Typology: Ein sprachtypologisches Handbuch steht unbestimmt -sh, bestimmt -ve(t) (für Genitiv, Dativ, Ablativ)
  • In Oda Buchholz, Dr. Wilfried Fiedler: Albanische Grammatik zum Plural: „-ve für Gen und Dat der unbest. Form sowie für Gen, Dat und Abl der best. Form - in der best. Form kommt auch nn. -vet vor“; „-sh bzw. -ësh oder -ish im Abl der unbest. Form - dieses Formativ kann auch durch -ve ersetzt werden, vorwiegend nach Präpositionen, selten im reinen Abl mit adverbialer Funktion, jedoch nicht im reinen Abl mit attributiver Funktion.“

Zusammenfassend würde ich daraus schließen: der unbestimmte Ablativ Plural wird mit -sh oder -ve gebildet, der bestimmte mit -ve, seltener oder veraltend mit -vet, was aber auch für Genitiv und Dativ gilt. Ich werde das mal in der Testvorlage so umsetzen. --Balû Diskussion 06:12, 10. Mär. 2018 (MEZ)

  • @balû; Vielen Dank für deine Bemühungen und Quellen. Ich würde dir vorschlagen auch mal einen Blick auf alb. Bücher zu werfen. Bin mir aber ziemlich sicher, dass du kein Albanisch sprichst. Also werde ich versuchen das Wichtigste zu erklären.
  • Gemäß deinen Quellen und deiner Schlussfolgerung... könnte ich also diese vorgegebenen Suffixe einfach an alle alb. Nomen anhängen und alles wäre OK. >> Also ignorieren wir ganz einfach, dass alb. Nomen in der bestimmten Form und ihre Endungen (sei es pl. od. sg.) unregelmäßig sind. Für manche Wörter gelten Ausnahmeregeln.

Unregelmässigkeit ist auch in der Dt. Sprache zu finden. Alle dt. Wörter, die mit [-er] enden sind nicht automatisch maskulin. Bsp. [das] Wett[er], [die] Mutter, [der] Vat[er]. Man kann hier auch nicht einfach davon ausgehen, dass die "Formel" [des + Nomen +s] = immer ein Genitiv bildet.

  • des Wetters
  • des Mutters << !?
  • des Vaters
  • Wenn so etwas nicht richtig aussieht, nicht richtig klingt - dann ist es auch nicht richtig. Gilt für jede Sprache, auch Albanisch. Ein "Gen."/unbst./pl. mit [-sh] Suffix (also i malesh) ist nicht ganz korrekt, genau wie deine Schlussfolgerung. Ich erkläre dir später warum.
  • Nun zu Standardalbanisch: Medien, Schulunterricht und -bücher auf Alb.: die Basis bildet Tosk, der Süddialekt. Trotz allem darf man nicht vergessen, dass Tosk nicht der alleinige Vertreter der albanischen Sprache ist. Tosk repräsentiert die Basis von Standard-Albanisch. Sprich, ab dem 1. Weltkrieg diente der Toskdialekt als Basis für die Standardorthografie. Von 1909 bis zum 1. Weltkrieg diente der südliche Ghegdialekt (Elbasan) als Basis. Während der Era des Osmanischen Reiches gab es keine alb. Schulen. Zu dieser Zeit war die lingua franca Türkisch (eigtl. Osman-Türkisch). Das alles ändert absolut nichts an der Tatsache, dass der Ghegdialekt immer noch gesprochen wird. Statistisch gesehen spricht die Mehrheit der albanischen Bevölkerung Gheg und Alt-Albanisch ist Gheg - nicht Tosk. Die alb. Sprache, die in der Indogermanischen Sprachfamilie einen eigenen Zweig besitzt, besteht aus Tosk und Gheg (respektive auch "Arvanitika" und "Arbëresh"). Somit ist Tosk nur ein Bruchteil der alb. Sprache - und nicht "DAS" Albanisch. (Diese ganze Standardalb., Tosk/Gheg Angelegenheiten sind schon seit dem 1. Weltkrieg ein Gesprächsthema). Hier einige Beispiele wie Tosk und Gheg sich unterscheiden:
  • 1.) Versch. Wörter für "Milch".
    • Tosk: "qumësht"
    • Gheg: "tamël/tamel"
    • Arbëresh/Arvanitika: "klumësh" (behielt das archaische kl-). Ein Vergleich wäre "Butter" - "Anke"; zwei komplett verschiedene Wörter mit versch. Etymolgien. Der Tosk sagt "gjithë" - der Gheg "tân/ton". Beide Wörter haben die gleiche Bedeutung > "alle". Solche Sachen kommen nicht selten vor. Wirklich veraltet wäre "klumësh". Das Wort in dieser Form findet man nur noch in alb. Dialekten, die nur noch wenige sprechen. Diese Dialekte werden in Regionen (Ländern) gesprochen, wo andere Sprachen (Gr. & Ital.) als offizielle Landessprachen dienen (Arvanitika wird in Griechenland, Arbëresh in Italien gesprochen).
  • 2.) Bei Gheg findet man eine andere Bezeichnung für die Farbe "gelb". Die Nordalbaner (Gheg) nennen die Farbe gelb "gjelbër", aber auch "lylc". Für Südalbaner (also Tosken) wird mit "gjelbër" nicht gelb gemeint - sondern grün. "verdhë" ist für die Tosken gelb und die Bezeichnung "lylc" unbekannt. Wenn man eine Etymologie für gheg. "lylc" sucht, dann muss man lange suchen.
    • Deutsch: grün | gelb >*a
    • Gheg: verdhë | gjelbër, lylc
    • Tosk: gjelbër | verdhë
    • Latein: virdis, virdem* | galbinus >*b
    • (* grün)
    • >*a: das dt. Wort "gelb" ist nicht verwandt mit lat. "galbus". Die veraltete Form von "gelb" wäre "gel", ohne -b.
    • >*b: galbinus "grün-gelb", "gelb" > von galbus "gelb".
  • 3.) Tosk q/Q - Gheg k/K. Ein Tosk "[q]enë" findet man im Ghegdialekt als "[k]ânë" (dt. "(sie) waren"). Weitere Beispiele:
    • Gheg: | Tosk:
    • [k]elb | [q]elb (dt. "Eiter")
    • [k]esh | [q]esh (dt. "lachen")
    • [k]aj | [q]aj (dt. "weinen")
    • Ähnlicher Fall:
    • Hochdeutsch: | Schweizerdeutsch:
    • [K]uh | [Ch]ue
    • [k]otzen | [ch]otze
    • [K]inder | [Ch]inder
  • 4.) Grammatik. Es gibt nicht nur lexikalische Unterschiede. Tosk und Gheg unterscheiden sich auch grammatikalisch. Etwas mag "veraltet" sein im Toskdialekt. Heisst aber nicht, dass es auch für Ghegdialekt gilt. Die "veraltete" Ablativform [-vet] existiert im Ghegdialekt. Nur weil gewisse Eigenschaften im Toskdialekt nicht mehr zu finden sind, muss man sie nicht als komplett "veraltet" erklären oder abstempfeln. Zum alb. Sprachzweig gehören immer noch weitere Dialekte dazu.
  • 5..) Soll das heissen, weil im alb. Wiktionary "maleve" steht, sind "malevet" / "malevesh" falsch? Weil alles auf Wikipedia 101% richtig. Ich würde nie behaupten, dass kein Albaner die - angeblich veraltete - Form "malevet" mehr kennt oder benutzt. Eine Gheg-Flexionstabelle habe ich vorgeschlagen und halte es immer noch für gar keine schlechte Idee. Erneut erwähne ich Gheg "málevet". Die konservativste Form, die sogar Albanern aus Montenegro oder Mazedonien bekannt ist.
  • 6.) Alb. Nomen werden in versch. Typen aufgeteilt:
    • ■ Typ 1: maskulin/neutral - Singular:
    • Kasus| unbestimmt | bestimmt
    • Nom. Ø | -i, -t(ë)
    • Gen. -i | -it
    • Dat. -i | -it
    • Akk. Ø | -in(ë), -t(ë)
    • Abl. -i | -it
    • ■ Typ 2: maskulin/neutral - Singular:
    • Kasus| unbestimmt | bestimmt
    • Nom. Ø | -u
    • Gen. -u | -ut
    • Dat. -u | -ut
    • Akk. Ø | -un
    • Abl. -u | -ut
    • ● Typ 3: feminin - Singular:
    • Kasus| unbestimmt | bestimmt
    • Nom. Ø | -a
    • Gen. -e | -ës, -së
    • Dat. -e | -ës, -së
    • Akk. Ø | -n, -në
    • Abl. -e | -ës, -së
    • ● Typ 4: feminin - Singular:
    • Kasus| unbestimmt | bestimmt
    • Nom. Ø | -ja
    • Gen. -je | -s, -së
    • Dat. -je | -s, -së
    • Akk. Ø | -n, -në
    • Abl. -je | -s, -së
    • □ Alle Typen - Plural:
    • Kasus| unbestimmt | bestimmt:
    • Nom. Ø | -t, -të, -it
    • Gen. -ve | -vet, -ve
    • Dat. -ve | -vet, -ve
    • Akk. Ø | -t, -të, -it
    • Abl. -sh | -vet, -ve
  • Gleiche Regeln gelten auch für Namen. Da werden auch Suffixe angehängt. Wenn ein Name mit -a, -e, -i, -o, -u endet, dann fällt dieser Vokal weg (oder wird durch ein '-ë' ersetzt), wenn die Person direkt angesprochen wird. Beispiel:
    • • ANIKA (weiblich)
    • "Anik(ë), ku je?" (AL)
    • "Anika, wo bist du?" (DE)
    • "Ku është Anik[a]?" (AL)
    • "Wo ist [die] Anika?" (DE)
    • ▪ TOM (männlich)
    • "Tom, ku je?" (AL)
    • "Tom, wo bist du?" (DE)
    • "Ku është Tom[i]?" (AL)
    • "Wo ist [der] Tom?" (DE)
  • Dativ, Genitiv und Ablativ können durchaus synchron sein. Eine Ausnahme bildet immer wieder Abl./unbest./Pl.: also [-sh]. Man muss aber kein [-sh] anhängen, um ein Dativ oder Genitiv zu formen, weil es nicht nötig ist. Das Wort "mal" gehört zu Typ 1; das heisst:
  • ■ Ablativ/unbestimmt/Plural: -sh
  • ■ Ablativ/bestimmt/Plural: -vet / -ve.

>> Ein [-sh] kommt eben nicht vor bei Dativ+Genitiv /unbestimmt/Plural.

  • "male-sh" od. "i male-sh" (als Dat od. Gen/unbest/pl.) klingt faslch und ist falsch. Ob Tosk oder Gheg, spielt hier gar keine Rolle. Abl./unbest./pl. mit Endung -ve ist möglich, da es sowas wie Präpositionen gibt. LAGTON (Diskussion) 20:56, 12. Mär. 2018 (MEZ)
@LAGTON: sorry, aber ich weiß nicht, was das alles soll. Du erklärst hier alles Mögliche zur Albanischen Sprache, zu den Unterschieden in den Albanischen Dialekten, zur Grammatik, usw. und unterstellst mir Dinge, die ich nie behauptet habe, z.B. dass es keine unregelmäßige Deklination im Albanischen gibt und dass man einfach so die Endungen anhängen kann. Eine Flexionstabelle stellt erst mal den Standard dar. Ich habe auch nie geschrieben, dass man die Endung -sh für Genitiv und Dativ verwenden könnte und das auch nicht umgesetzt. Und wenn du auf albanische Werke zur Grammatik hinweist, dann zitier auch mal aus diesen. Ansonsten sind deine Ausführungen deine persönliche Interpretation und nützen hier wenig. Und zu Fehlern in Wiktionary: klar sind da Fehler, aber du hattest doch behauptet, dass maleve eine falsche Ablativ-Form ist. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass das auch so im albanischen Wiktionary steht und dort keinerlei malevet. Jetzt frage ich mich, wenn das so falsch ist, warum du das dann nicht längst im albanischen Wiktionary korrigiert hast. Jetzt schreibst du aber auch plötzlich Ablativ/bestimmt/Plural: -vet / -ve, also scheint maleve auf einmal doch nicht mehr falsch zu sein.
Also konkret: was ist nach deiner Ansicht an mal#mal_(Albanisch) jetzt noch falsch? Dann bitte auch belegen! Ich habe meine Änderung mit Literatur belegt (Lehrwerke, auch albanischsprachige Autoren) --Balû Diskussion 05:24, 13. Mär. 2018 (MEZ)
  • @Balû; ... Persönliche Interpretation? Entschludig, wie bitte? Bei allem Respekt, aber eine deiner Quellen war "Reise Know-How Sprachführer". Was soll das eigentlich? Wenn du der Meinung bist, dass das Werk eines Albanologen, Schriftstellers, Schprachwissenschaftlers und Dozenten der Ludwig-Maximilians-Universität in Frage gestellt werden könnte - dann müssen wir hier auch nicht weiter diskutieren.
  • Die Flexionstabelle war nicht fehlerfrei. Irgenwie scheint es, als hätte ich dich fast gekränkt, nur weil ich auf Fehler hingeweisen habe. Falls es so ist, dann tut es mir Leid. Aber ich empfinde es für ziemlich dreist, wie du mir plötzlich irgendwelche Sachen unterstellen möchtest. Wenn du dich auch noch über zu viele Details über Albanisch beklagst, dann solltest du dich auch nicht mit dem Thema Albanisch befassen. Ganz einfach. Ich habe versucht alles zu erklären und Beispiele gebracht, damit du alles nachvollziehen kannst. Schlussendlich hast du die Tabelle erstellt, und solltest den besten Überblick haben. Ansonsten kannst du von mir alles löschen und die inkorrekten Formen weitergeben. Wenn das Sinn und Zweck der Sache Wiki ist - dann Oke. Amen.
  • Beim alb. Wiktionary (und die Seite über die Alb. Sprache, sei es alb., engl., etc.) sind die Diskussionsseiten voll mit Kommentaren. Die werden immer wieder fleissig gelöscht. Offenbar können bei Wiki nur nicht-albanophone Personen mitreden, wenn es um das Thema Albanische Sprache geht. Und nur Personen, die kein Albanisch sprechen, entscheiden was "richtig" und was "falsch" ist. Mit solchen Sachen komme ich nicht klar. Weil mir bewusst ist, das in der Sprachwissenschaft Albanisch ein Spezialfall ist. Weil es viele archaische Elemente bewahrt hat. Wenn man sowas nicht begreifen will, dann sollte man sich auch von Albanisch fern halten.
  • Für das Wort "mal" gilt "male-sh". Für Ablativ (die "male-ve"-Form) fehlt die Präposition. Da gibt es etliche Varianten.
  • Dein Kommentar: 》Jetzt schreibst du aber auch plötzlich Ablativ/bestimmt/Plural: -vet / -ve, also scheint maleve auf einmal doch nicht mehr falsch zu sein.《
    • Zum letzten Mal: "male-vet" ist korrekt. DIE korrekte Form überhaupt. Ich habe mehrmals erwähnt, dass "male-ve" eine Mundartssache ist, die überwiegend von Tosken genutzt wird. Ohne Präposition bildet sie ohnehin kein Ablativ und dabei bleibt es. Wenn du denkst, dass "maleve" so korrekt ist - dann bilde mir doch einen Satz mit "maleve". Später diskutieren wir, OB es als Ablativ durchgehen könnte oder nicht.
  • Dt. de[m] und de[s]: hier unterschiedet man auch. Das Gleiche gilt auch für andere Sprachen, auch Alb. Es spielt durchaus eine grosse Rolle, ob das 't' in '-vet' da ist oder nicht. Man kann 'd', 'r', 's' oder 'e' auch nicht einfach weglassen. Oder würde sowas auch gehen:
    • "- e -" statt "[d]e[r]"?
    • also "e Berg" für "der Berge" ?
    • "- e -" statt "[d]e[s]"?
    • also "e Berg" für "des Bergs" ?
  • ... ich denken nicht! Wie du siehst: beide Formen:
    • • sind unbestimmt und
    • • Singular - und bilden
    • • definitiv KEIN Genitiv mehr.
    • Ausserdem ist "e Berg" auch nicht mehr wie Hochdeutsch (Nom./Sg./unbest.) "ein Berg". Es hat sich in Schweizerdeutsch (Nom./Sg./unbest.) umgewandelt. Eigenartig und welch ein "Zufall", nicht wahr?!
  • Ein [t] (oder auch "të") = immer verbunden mit Mehrzahl. Wie dt. "die". Erklär mir wie Nom./bestimmt/Plural ohne "die" gebildet werden kann? "Berge" allein reicht? Ist das noch bestimmt? Nein.
  • Dann noch die Sache:
    • 》Ich habe auch nie geschrieben, dass man die Endung -sh für Genitiv und Dativ verwenden könnte und das auch nicht umgesetzt《
  • Schön. Aber das wurde auch von dir verfasst:
    • 》Zusammenfassend würde ich daraus schließen: der unbestimmte Ablativ Plural wird mit -sh oder -ve gebildet, der bestimmte mit -ve, seltener oder veraltend mit -vet, was aber auch für Genitiv und Dativ gilt.《
    • ... Also habe ich etwas falsch verstanden? Fakt ist nur Abl./Plural/best ist wie Dativ+Genitiv/pl./best. Was ziemlich klar sein sollte, wenn man die Liste mit den Typen nochmals anschaut.
  • Wenn über 3 Mio. Menschen die "-vet"-Form kennen und benutzen, aber diese Form als "veraltet" dargestellt werden möchte ... dann läuft hier etwas schief. Der Sprachwissenschaftler Camaj (beherrschte Tosk & Gheg) gab kein "-ve" bei Abl.+Gen.+Dat./Best./Pl. als Standardformel an - sondern -vet. -ve gilt ausschliesslich für Tosk. Ob du mir glaubst oder nicht - mir egal. Aber nicht viele haben/hatten einen besseren Überblick als Camaj. Vorallem nicht alb. Wiktionary (Wiki algm.).
  • Ach ja... schon bemerkt, dass bei alb. Wiktionary die Referenzen fehlen? Sie/er spricht Chinesisch, Thai, Englisch. Kein Albanisch. Woher soll sie/er wissen, was richtig oder falsch ist? LAGTON (Diskussion) 12:17, 13. Mär. 2018 (MEZ)