Vitrine

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Vitrine (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Vitrine

die Vitrinen

Genitiv der Vitrine

der Vitrinen

Dativ der Vitrine

den Vitrinen

Akkusativ die Vitrine

die Vitrinen

[1] Vitrine im Wohnzimmer
[2] Vitrine mit Ausstellungsstücken

Worttrennung:

Vi·t·ri·ne, Plural: Vi·t·ri·nen

Aussprache:

IPA: [viˈtʁiːnə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Vitrine (Info)
Reime: -iːnə

Bedeutungen:

[1] gläserner Schrank
[2] Schaukasten, Kasten, um Ausstellungsstücke aufzubewahren

Herkunft:

im 19. Jahrhundert von franösisch vitrine → fr entlehnt, das letztlich auf lateinisch vitrum → la „Glas“ zurückgeht[1][2]

Synonyme:

[1] Glasschrank
[1, 2] Schaukasten

Gegenwörter:

[1] Kleiderschrank, Panzerschrank, Tresor
[2] Geheimfach, Sekretär

Oberbegriffe:

[1] Schrank
[2] Behälter, Behältnis

Unterbegriffe:

[1] Glasvitrine

Beispiele:

[1] Stelle bitte das Geschirr in die Vitrine.
[1] „So kommt ein Heiratskandidat in das Elternhaus der jungen Dame, und während sie im Wohnzimmer auf den Eintritt der Familie warten, deutet der Vermittler auf eine Vitrine mit teuren Silbergeräten, um den Reichtum der Herrschaften herauszustreichen.“[3]
[2] Alle Auszeichnungen bewahrt er in einer Vitrine auf.
[2] „Die Tischgäste können die Sammlung in Vitrinen bewundern.“[4]
[2] „Minni stand noch immer vor der Vitrine.“[5]
[2] „An der Wand stand auf einem weißen Podest eine mannshohe Vitrine aus dickem Sicherheitsglas, dahinter ein einfacher Holzstuhl.“[6]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[2] Wikipedia-Artikel „Vitrine
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Vitrine
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalVitrine
[1, 2] The Free Dictionary „Vitrine
[1, 2] Duden online „Vitrine

Quellen:

  1. Duden online „Vitrine
  2. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Vitrine“, Seite 962.
  3. Jakob Hessing: Der jiddische Witz. Eine vergnügliche Geschichte. Beck, München 2020, ISBN 978-3-406-75473-9, Seite 153.
  4. Pascale Hugues: Deutschland à la française. Rowohlt, Reinbek 2017, ISBN 978-3-498-03032-2, Seite 21. Französisches Original 2017.
  5. Robert Baur: Blutmai. Roman. Gmeiner, Meßkirch 2018, ISBN 978-3-8392-2290-4, Seite 103.
  6. Wilfried Seitz: Das Model. In: Ruth Finckh, Manfred Kirchner und andere (Herausgeber): Augen Blicke. Eine Sammlung von Texten aus der Schreibwerkstatt der Universität des Dritten Lebensalters Göttingen. BoD Books on Demand, Norderstedt 2019, ISBN 978-3-7504-1653-6, Seite 201–203, Zitat Seite 201.