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Veruntreuung

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch

Veruntreuung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Veruntreuung die Veruntreuungen
Genitiv der Veruntreuung der Veruntreuungen
Dativ der Veruntreuung den Veruntreuungen
Akkusativ die Veruntreuung die Veruntreuungen

Worttrennung:

Ver·un·treu·ung, Plural: Ver·un·treu·un·gen

Aussprache:

IPA: [fɛɐ̯ˈʔʊntʁɔɪ̯ʊŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Veruntreuung (Info)

Bedeutungen:

[1] rechtswidrige Aneignung fremden Eigentums, das sich bereits im eigenen Besitz befindet

Herkunft:

Ableitung des Substantivs vom Stamm des Verbs veruntreuen mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung

Sinnverwandte Wörter:

[1] Unterschlagung

Beispiele:

[1] „Die Veruntreuung wurde im Rahmen der seit Herbst verstärkten Kontrollen festgestellt.“[1]
[1] „Eigenmächtige und vertragswidrige Ausdehnung der Mietdauer allein begründet nicht Veruntreuung eines Mietwagens.“[2]
[1] „Der Verdacht lautet auf Betrug, ungetreue Geschäftsbesorgung, Geldwäscherei und Veruntreuung.“[3]
[1] „So lese ich gerade, dass Middelhoff zu drei Jahren Haft wegen Veruntreuung verurteilt worden ist, wegen umgerechnet 750.000 Euro.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

[1] Wikipedia-Artikel „Veruntreuung
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Veruntreuung
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Veruntreuung
[1] The Free Dictionary „Veruntreuung
[*] Duden online „Veruntreuung
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalVeruntreuung

Quellen:

  1. Wiener Wohnservice: Mitarbeiter wegen Veruntreuung entlassen. In: DiePresse.com. 20. März 2013, ISSN 1563-5449 (URL, abgerufen am 20. November 2016).
  2. Rechtssatz des österreichischen Obersten Gerichtshofs vom 26. Jänner 1972
  3. Stefan Osterhaus, Marcel Gyr: Weiterer Schatten über dem Sommermärchen. In: NZZOnline. 1. September 2016, ISSN 0376-6829 (URL, abgerufen am 20. November 2016).
  4. Hellmuth Karasek: Das find ich aber gar nicht komisch. Geschichte in Witzen und Geschichten über Witze. Quadriga, Köln 2015, ISBN 978-3-86995-075-4, Seite 156.