Vertragstheorie

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Vertragstheorie (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Vertragstheorie die Vertragstheorien
Genitiv der Vertragstheorie der Vertragstheorien
Dativ der Vertragstheorie den Vertragstheorien
Akkusativ die Vertragstheorie die Vertragstheorien

Worttrennung:

Ver·trags·the·o·rie, Plural: Ver·trags·the·o·ri·en

Aussprache:

IPA: [fɛɐ̯ˈtʁaːksteoˌʁiː]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Vertragstheorie (Info)

Bedeutungen:

[1] Staatsphilosophie: Theorie, in der das Volk den Staat durch einen realen oder hypothetischen Vertrag gründet

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Vertrag und Theorie mit dem Fugenelement -s

Synonyme:

[1] Kontraktualismus

Teilbegriffe:

[1] Gesellschaftsvertrag, Leviathan, Naturzustand, Urvertrag, Urzustand

Gegenwörter:

[1] Anarchismus, Kommunitarismus

Oberbegriffe:

[1] Staatstheorie

Beispiele:

[1] „Im politischen Denken der Zeit spielten die rationale Vertragstheorie und die Fragen von Recht und Gesetz eine dominierende Rolle.“[1]

Wortbildungen:

Vertragstheoretiker

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Vertragstheorie
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Vertragstheorie
[*] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Vertragstheorie

Quellen:

  1. Rüdiger Safranski: Friedrich Schiller, München Wien: Carl Hanser 2004, S. 46.