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Verschnaufpause

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch

Verschnaufpause (Deutsch)

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Singular Plural
Nominativ die Verschnaufpause die Verschnaufpausen
Genitiv der Verschnaufpause der Verschnaufpausen
Dativ der Verschnaufpause den Verschnaufpausen
Akkusativ die Verschnaufpause die Verschnaufpausen

Nebenformen:

Österreich: Schnaufpause

Worttrennung:

Ver·schnauf·pau·se, Plural: Ver·schnauf·pau·sen

Aussprache:

IPA: [fɛɐ̯ˈʃnaʊ̯fˌpaʊ̯zə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Verschnaufpause (Info)

Bedeutungen:

[1] Pause, um sich kurz zu regenerieren und Luft zu schöpfen
[2] übertragen: kurzzeitige Unterbrechung der Anstrengungen

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs verschnaufen und dem Substantiv Pause

Synonyme:

[1] Erholungspause, Ruhepause

Oberbegriffe:

[1, 2] Pause

Beispiele:

[1] Nach dreißig Minuten Ausdauerlauf brauchte er dringend eine Verschnaufpause.
[2] „Jetzt, siegestrunken und mit einer Verschnaufpause bedacht, hatten die Deutschen wieder Zeit, um sich erneut mit uns zu befassen, obwohl man nicht sagen kann, daß sie uns während der Kämpfe im Westen ganz vergessen hätten.“[1]
[2] „Zum Jahresauftakt 2025 gab es eine kurze Verschnaufpause [des öffentlichen Konsums], die im Zusammenhang mit der vorläufigen Haushaltsführung des Bundes stehen dürfte.“[2]

Übersetzungen

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[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Verschnaufpause
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalVerschnaufpause
[1, 2] Duden online „Verschnaufpause

Quellen:

  1. Władysław Szpilman: Das wunderbare Überleben. Warschauer Erinnerungen 1939 bis 1945. Econ, Düsseldorf/München 1998 (übersetzt von Karin Wolff), ISBN 3-430-18987-X, Seite 44. Polnisch laut Vorwort: 1945.
  2. Jens Boysen-Hogrefe, Dominik Groll, Timo Hoffmann, Nils Jannsen, Stefan Kooths, Johanna Krohn, Jan Reents, Christian Schröder: Deutsche Wirtschaft im Herbst 2025: Konjunktur noch ohne Schwung. In: Kieler Konjunkturberichte. Nummer 127, Kiel Institut für Weltwirtschaft, 2025, Seite 19