Verbitterung
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Verbitterung (Deutsch)
[Bearbeiten]Substantiv, f
[Bearbeiten]| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | die Verbitterung | die Verbitterungen |
| Genitiv | der Verbitterung | der Verbitterungen |
| Dativ | der Verbitterung | den Verbitterungen |
| Akkusativ | die Verbitterung | die Verbitterungen |
Worttrennung:
- Ver·bit·te·rung, Plural: Ver·bit·te·run·gen
Aussprache:
- IPA: [fɛɐ̯ˈbɪtəʁʊŋ]
- Hörbeispiele:
Verbitterung (Info) - Reime: -ɪtəʁʊŋ
Bedeutungen:
- [1] Aktion, jemanden zu verbittern
- [2] Gefühlslage großer Enttäuschung und Ablehnung
Herkunft:
- Das Wort ist seit dem 16. Jahrhundert belegt.[1]
- Ableitung vom Stamm des Verbs verbittern mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -ung
Sinnverwandte Wörter:
Oberbegriffe:
Beispiele:
- [2] „Für Verbitterung sorge, kritisierte von Jagow am 22. August 1914, dass auch staatliche und sogar Militärbetriebe lieber ihre festen Mitarbeiter Überstunden machen ließen, als Arbeitssuchende einzustellen.“[2]
- [1] „Stattdesen hatten ihn die tägliche Reue, die Demütiung durch die skeptischen Blicke der anderen und die Verbitterung von innen aufgefressen und aus dem Kämpen, der er einmal gewesen war, einen Mann gemacht, auf dem sogar eine derart erbärmliche Frau wie Violet herumzutrampeln wagte.“[3]
Übersetzungen
[Bearbeiten] [1] Aktion, jemanden zu verbittern
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[2] Gefühlslage großer Enttäuschung und Ablehnung
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- [*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Verbitterung“
- [*] Uni Leipzig: Wortschatz-Portal „Verbitterung“
- [*] The Free Dictionary „Verbitterung“
- [(1, 2)] Duden online „Verbitterung“
Quellen:
- ↑ Wolfgang Pfeifer [Leitung]: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen. 2. durchgesehene und erweiterte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1995, ISBN 3-423-03358-4, Stichwort „bitter“.
- ↑ Sven Felix Kellerhoff: Heimatfront. Der Untergang der heilen Welt - Deutschland im Ersten Weltkrieg. Quadriga, Köln 2014, ISBN 978-3-86995-064-8, Seite 119.
- ↑ Jo Nesbø: Minnesota. Kriminalroman. 3. Auflage. Ullstein, Berlin 2026 (übersetzt von Günther Frauenlob), ISBN 978-3-550-20309-1, Seite 99.