Unabwendbarkeit

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Unabwendbarkeit (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Unabwendbarkeit die Unabwendbarkeiten
Genitiv der Unabwendbarkeit der Unabwendbarkeiten
Dativ der Unabwendbarkeit den Unabwendbarkeiten
Akkusativ die Unabwendbarkeit die Unabwendbarkeiten

Worttrennung:

Un·ab·wend·bar·keit, Plural: Un·ab·wend·bar·kei·ten

Aussprache:

IPA: [ʊnʔapˈvɛntbaːɐ̯kaɪ̯t], [ˈʊnʔapˌvɛntbaːɐ̯kaɪ̯t]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Unabwendbarkeit (Info)

Bedeutungen:

[1] die Tatsache, nicht vermeidbar zu sein

Herkunft:

Derivation (Ableitung) zum Adjektiv unabwendbar mit dem Derivatem (Ableitungsmorphem) -keit

Beispiele:

[1] „‚Es ist kein akutes Risiko‘, betont Anders Levermann, ‚aber es zeigt die Unabwendbarkeit des Meeresspiegelanstiegs.‘“[1]
[1] „Wenn die Tragödie die Nothwendigkeit der göttlichen Weltordnung und die Unabwendbarkeit des Schicksals darstellte, so spottete die Komödie jener Nothwendigkeit als einer albernen Einrichtung und verhöhnte die Idee des Schicksals durch die Feier der schicksallosen Nullität.“[2]
[1] „Hinzu kommt, daß nach der Formulierung des § 7 StVG die Haftung die Regel, die Unabwendbarkeit hingegen die Ausnahme ist.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Unabwendbarkeit
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Unabwendbarkeit
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Unabwendbarkeit
[1] Duden online „Unabwendbarkeit

Quellen:

  1. Patrick Illinger: Wasser bedroht Welterbe. In: sueddeutsche.de. 5. März 2014, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 7. Mai 2017).
  2. Karl Rosenkranz: Die Poesie und ihre Geschichte. Gebrüder Bornträger, Königsberg 1855, Seite 194 (Zitiert nach Google Books)
  3. Dietrich Freyberger, Karen Lessing: Anwalts-Taschenbuch Verkehrsrecht. Otto Schmidt, 2000, Seite 288 (Zitiert nach Google Books)