Tyrannonasus imperator

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Tyrannonasus imperator (Deutsch)[Bearbeiten]

Wortverbindung, Substantiv, m[Bearbeiten]

Anmerkung zur biologischen Taxonomie:

Nach den Regeln des ICBN und des ICZN sind alle biologischen Taxa nach den lateinischen Sprachregeln zu behandeln. Eine Deklination von Art- oder Gattungsnamen ist im allgemeinen Sprachgebrauch unüblich. Ab dem Klassifikationsniveau der Familie aufwärts ist eine Deklination der Lemmata möglich. International gültige Ausspracheregeln existieren nicht. Im Deutschen werden biologische Taxa in der Regel wie lateinische Fremdwörter behandelt.

Worttrennung:

Ty·ran·no·na·sus im·pe·ra·tor, kein Plural

Aussprache:

IPA: [tyːʁanoːzaʊʁʊs ɪmpeːʁaːtoːɐ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Zoologie, Taxonomie: der wissenschaftliche Name des Raubnasobems

Herkunft:

Wortverbindung aus dem Gattungsnamen Tyrannonasus und dem Spezifischen Epitheton imperator → la (deutsch: der Herrscher)

Beispiele:

[1] Bresch und Hausmann haben den einfachen Chromosomensatz von Tyrannonasus imperator bestimmt.[1] Bei äußerst räuberischen Draufgängern der Art wird auch Polyploidisierung im Bereich des Giftschwanzes beobachtet.[2]
[1] „Heberer's Raubnasobem, Tyrannonasus imperator […] ähnelt zwar im großen und ganzen in seiner Organisation den Nasobemiden, unterscheidet sich aber durch die andere Ausbildung des Schwanzes, der – ähnlich wie bei den Rhinocolumniden – an seinem Ende eine Giftklaue trägt; […]“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Rhinogradentia“, dort auch eine Beschreibung von „Tyrannonasus imperator“
[1] Harald Stümpke: Bau und Leben der Rhinogradentia, mit einem Nachwort von Gerolf Steiner, Stuttgart 1981 (Gustav Fischer Verlag), ISBN 3-437-30083-0, Seite 59, dort die ausführliche Erst-Beschreibung von „Tyrannonasus imperator“
[1] Michael Schmitt (Herausgeber): Lexikon der Biologie. In 10 Bänden. 1. Auflage. Herder, Freiburg im Breisgau/Basel/Wien 1983–1992, DNB 550880577, Band 7, Seite 143, Artikel „Rhinogradentia“, dort auch eine kurze Vorstellung von „Tyrannonasus imperator“

Quellen:

  1. siehe: Bresch, Carsten; Hausmann Rudolf: Klassische und molekulare Genetik, Seite 26, dort in Tabelle 2.2 "Chromosomenzahlen einiger Organismen" Angaben zur Chromosomenzahl von "Tyrannonasus imperator", dem Raubnasobem, Berlin, Heidelberg (Springer), New-York 1972, ISBN 3-540-05802-8
  2. Festgestellt durch Nasobema lyricum im Juni 2011
  3. Harald Stümpke: Bau und Leben der Rhinogradentia, mit einem Nachwort von Gerolf Steiner, Stuttgart 1981 (Gustav Fischer Verlag), ISBN 3-437-30083-0, Seite 59