Turmendspiel

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Turmendspiel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Turmendspiel

die Turmendspiele

Genitiv des Turmendspieles
des Turmendspiels

der Turmendspiele

Dativ dem Turmendspiel

den Turmendspielen

Akkusativ das Turmendspiel

die Turmendspiele

Worttrennung:

Turm·end·spiel, Plural: Turm·end·spie·le

Aussprache:

IPA: [ˈtʊʁmˌʔɛntʃpiːl]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Schach: Endphase in einer Partie, in der außer den Königen nur noch ein Turm oder mehrere Türme sowie Bauern auf dem Brett sind

Herkunft:

[1] Determinativkompositum aus den Substantiven Turm und Endspiel

Oberbegriffe:

[1] Schwerfigurenendspiel, Endspiel

Unterbegriffe:

[1] Doppelturmendspiel

Beispiele:

[1] Er konnte sein Turmendspiel mit einem Mehrbauern nicht gewinnen.
[1] Für seinen Wettkampf mit Dr. Lasker bereitete er [Capablanca] sich durch das Studium von Turmendspielen vor.[1]
[1] „Und als […] [er] in der allerletzten noch laufenden Partie des Turniers in einem schwierigen Turmendspiel gegen den ungarischen Großmeister Lengyel ebenfalls mit großem Appetit in solch ein Käsebrot biss, wusste sein Mannschaftskollege Lothar Schmid: ‚Jetzt gewinnt Helmut!‘“[2]
[1] „Beide Großmeister erlaubten sich in der Folge keine Fehler und einigten sich im Turmendspiel auf das Remis.“[3]

Wortbildungen:

[1] Doppelturmendspiel

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Turmendspiel
[1] Otto Borik (Herausgeber): Meyers Schachlexikon. Meyers Lexikonverlag, Mannheim, Leipzig, Wien, Zürich 1993, ISBN 3-411-08811-7 „Turmendspiel“, Seite 306 ff.

Quellen:

  1. Dr. Jacob Silbermann, Wolfgang Unzicker: Geschichte des Schachs. Bertelsmann Ratgeberverlag, Wien 1975, ISBN 3-570-01335-9, Seite 148
  2. Helmut Pfleger: Schach. In: Zeit Online. Nummer 51, 15. Dezember 2005, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 29. Januar 2012).
  3. Erstes Remis zwischen Anand und Topalow. In: Welt Online. 27. April 2010, ISSN 0173-8437 (URL, abgerufen am 29. Januar 2012).