Triglyphon

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Triglyphon (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Triglyphon

die Triglypha

Genitiv des Triglyphon

der Triglypha

Dativ dem Triglyphon

den Triglypha

Akkusativ das Triglyphon

die Triglypha

[1] ein Triglyphon (Triglyphenfries) mit Meteopen und Triglyphen am Tempel C von Selinunt

Worttrennung:

Tri·gly·phon, Plural: Tri·gly·pha

Aussprache:

IPA: [tʁiɡlyˈfoːn]
Hörbeispiele:
Reime: -oːn

Bedeutungen:

[1] Architektur: ein Fries aus Meteopen und Triglyphen an griechischen Tempeln mit dorischer Säulenordnung

Herkunft:

über das lateinische triglyphus aus dem griechischen τρίγλυφον mit der gleichen Bedeutung[1]

Synonyme:

[1] Triglyphenfries

Gegenwörter:

[1] Atriglyphon

Unterbegriffe:

[1] Meteope, Triglyph, Triglyphe

Beispiele:

[1] „Der einfache dorische Architrav und das Triglyphon sind am Parthenon gleichhoch gebildet, während an älteren dorischen Tempeln der Architrav immer höher als das Triglyphon war. [2]
[1] Über dem Architrav befindet sich das Triglyphon […], ein Fries, der jeweils abwechselnd eine Metope, die glatt, bemalt oder reliefiert sein kann, und eine Triglyphe […] zeigt.[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Kleines Wörterbuch der Architektur. Mit 113 Abbildungen. 12. Auflage. Reclam, Stuttgart 2008, ISBN 978-3-15-009360-3, Seite 132, Artikel "Triglyphon"
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Triglyphon

Quellen:

  1. Harald Olbrich et al. (Herausgeber): Lexikon der Kunst. Architektur, Bildende Kunst, Angewandte Kunst, Industrieformgestaltung, Kunsttheorie - Begründet von Gerhard Strauß †, Herausgegeben von Harald Olbrich, Dieter Dolgner, Hubert Faensen, Peter H. Feist, Bruno Flierl, Alexander Häusler, Kurt Junghanns, Alfred Langer, Günter Meißner, Karl-Heinz Otto, Detlef Rößler und Wolfgang Schindler. CD-Rom, A - Z, Directmedia Publishing GmbH, Berlin 2004, ISBN 3-89853-443-X, Band 7, Seite 410, Artikel "Triglyphenfries"
  2. Wikipedia-Artikel „Parthenon
  3. Harald Olbrich et al. (Herausgeber): Lexikon der Kunst. Architektur, Bildende Kunst, Angewandte Kunst, Industrieformgestaltung, Kunsttheorie - Begründet von Gerhard Strauß †, Herausgegeben von Harald Olbrich, Dieter Dolgner, Hubert Faensen, Peter H. Feist, Bruno Flierl, Alexander Häusler, Kurt Junghanns, Alfred Langer, Günter Meißner, Karl-Heinz Otto, Detlef Rößler und Wolfgang Schindler. CD-Rom, A - Z, Directmedia Publishing GmbH, Berlin 2004, ISBN 3-89853-443-X, Band 2, Seite 198, Artikel "Dorische Ordnung"