Treppe

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Treppe (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Treppe die Treppen
Genitiv der Treppe der Treppen
Dativ der Treppe den Treppen
Akkusativ die Treppe die Treppen
[1] hölzerne Treppe, die zum Strand führt

Worttrennung:

Trep·pe, Plural: Trep·pen

Aussprache:

IPA: [ˈtʀɛpə], Plural: [ˈtʀɛpn̩], [ˈtʀɛpm̩]
Hörbeispiele: —, Plural:
Reime: -ɛpə

Bedeutungen:

[1] Aufstieg und Abstieg aus Stufen in einem Gebäude oder im Freien

Herkunft:

mittelhochdeutsch treppe oder trappe „Stufe“ oder „Tritt“, althochdeutsch trappaFalle“ oder „Schlinge“, belegt seit dem 12. Jahrhundert [1]

Synonyme:

[1] Stiege

Unterbegriffe:

[1] Feuertreppe, Fischtreppe, Freitreppe, Kellertreppe, Wendeltreppe

Beispiele:

[1] Wer kommt denn da die Treppe herauf?
[1] „Jetzt muß sie im ersten Stockwerk innehalten, ihre Hand wird im Dunkel des Flurs nach den Bogen des gewellten Geländers tasten, ihr Fuß die schiefe, ausgetretene Treppe suchen, die zum zweiten Stockwerk führt.“[2]
[1] „Ich nickte und verließ die Wohnung, und als ich draußen im Treppenhaus auf der gedrehten Treppe war, atmete ich durch, so erleichtert war ich, mich nicht mehr nach Berliner Art unterhalten zu müssen.“[3]

Redewendungen:

[1] die Treppe hinauffallen / rauffallen / hochfallen (ohne viel Aufwand Karriere machen)

Wortbildungen:

Himmelstreppe, Rolltreppe, treppab, treppauf, Treppenabsatz, Treppengeländer, Treppenhaus, Treppenkurve, Treppenpodest, Treppenstufe, Treppenwitz, Wendeltreppe

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Treppe
[1] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Treppe
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Treppe
[1] canoo.net „Treppe
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonTreppe

Quellen:

  1. Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Treppe
  2. Ernst Toller: Eine Jugend in Deutschland. Reclam, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-15-018688-6, Seite 37. Erstauflage 1933.
  3. Hanns-Josef Ortheil: Die Berlinreise. Roman eines Nachgeborenen. Luchterhand, München 2014, ISBN 978-3-630-87430-2, Seite 68.