Totenstille

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Totenstille (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Totenstille
Genitiv der Totenstille
Dativ der Totenstille
Akkusativ die Totenstille

Worttrennung:

To·ten·stil·le, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈtoːtn̩ˌʃtɪlə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Totenstille (Info)

Bedeutungen:

[1] eine tiefe, oft Furcht erweckende Stille

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm von Tote/Toter und Stille und dem Fugenelement -en

Synonyme:

[1] Grabesstille

Gegenwörter:

[1] Krach, Lärm

Oberbegriffe:

[1] Stille

Beispiele:

[1] „Im Raum herrschte plötzlich Totenstille.“[1]
[1] „Im Raum herrschte Totenstille.“[2]
[1] „Der Andere lag ruhig, und um ihn herum war wieder Totenstille.“[3]
[1] „Tatsächlich sahen wir auch niemanden mehr; um uns herum herrschte Totenstille, abgesehen vom Prasseln des Regens.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Totenstille
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalTotenstille
[1] The Free Dictionary „Totenstille
[1] Duden online „Totenstille

Quellen:

  1. Angelika Schrobsdorff: Jericho. Eine Liebesgeschichte. Dritte Auflage. Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1998, ISBN 3-423-12317-6, Seite 114.
  2. Ralph Giordano: Die Bertinis. Roman. 22. Auflage. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2008, ISBN 978-3-596-25961-8, Seite 139.
  3. Jens Rehn, Nachwort von Ursula März: Nichts in Sicht. Schöffling, Frankfurt/Main 2018, ISBN 978-3-89561-149-0, Seite 129.
  4. James Fenimore Cooper: Ned oder Ein Leben vor dem Mast. 3. Auflage. mareverlag, Hamburg 2017 (übersetzt von Alexander Pechmann), ISBN 978-3-86648-190-9, Seite 114. Englisches Original 1843.