Tonfall

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Tonfall (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Tonfall die Tonfälle
Genitiv des Tonfalls der Tonfälle
Dativ dem Tonfall den Tonfällen
Akkusativ den Tonfall die Tonfälle

Worttrennung:

Ton·fall, Plural: Ton·fäl·le

Aussprache:

IPA: [ˈtoːnˌfal], Plural: [ˈtoːnˌfɛlə]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] die Art und Weise, wie etwas ausgesprochen wird
[2] Phonetik: die Veränderung der Tonhöhe beim Sprechen

Synonyme:

[2] Intonation

Beispiele:

[1] Er brachte seine Kritik in einem sehr sarkastischen Tonfall vor.
[1] „Sein Tonfall duldete keinen Widerspruch, er ging sogleich zurück in sein Zimmer, das neben meinem lag.“[1]
[1] „Nach Ronalds verwundertem Tonfall hatte er dieses Fremdwort noch nie gehört.“[2]
[2] Briten und Amerikaner kann man schon am Tonfall sehr gut unterscheiden.

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[2] Deutsches Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Tonfall
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Tonfall
[*] canoo.net „Tonfall
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonTonfall
[1, 2] The Free Dictionary „Tonfall
[1, 2] Duden online „Tonfall

Quellen:

  1. François Garde: Was mit dem weißen Wilden geschah. Roman. Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-66304-8, Seite 145. Französisches Original „Ce qu'il advint du sauvage blanc“ 2012. weißen Wilden im Titel kursiv.
  2. Robert Neumann: Ein unmöglicher Sohn. Roman. Desch, München/Wien/Basel 1972, ISBN 3-420-04638-3, Seite 129.