Todesstreifen

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Todesstreifen (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Todesstreifen

die Todesstreifen

Genitiv des Todesstreifens

der Todesstreifen

Dativ dem Todesstreifen

den Todesstreifen

Akkusativ den Todesstreifen

die Todesstreifen

Worttrennung:

To·des·strei·fen, Plural: To·des·strei·fen

Aussprache:

IPA: [ˈtoːdəsˌʃtʁaɪ̯fn̩]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] Geländebereich, den zu betreten Todesgefahr bedeutet, vor allem früher an der ehemaligen DDR-Grenze oder als Teil der Sicherungsanlagen von Konzentrationslagern im Dritten Reich

Herkunft:

Determinativkompositum aus Tod, Fugenelement -es und Streifen

Oberbegriffe:

[1] Streifen

Beispiele:

[1] „Von dort fuhr ich über Mustin, ein Dörfchen, hinter dem früher samt Todesstreifen die Grenze verlief und die Straße sperrte, in östliche Richtung.“[1]
[1] „Als Grenzabschnitt des Eisernen Vorhangs waren die Lindewerraer Flure sogar Bestandteil des Todesstreifens.“[2]
[1] „Deshalb müsse man auch von West-Berlin in den Osten fahren, und das eben nicht selten, sondern immer wieder, als gäbe es nicht die beschämende Mauer und den Todesstreifen und die Todesschützen.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Todesstreifen
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Todesstreifen
[*] canoo.net „Todesstreifen
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonTodesstreifen
[1] Duden online „Todesstreifen

Quellen:

  1. Günter Grass: Im Krebsgang. Eine Novelle. Steidl, Göttingen 2002, ISBN 3-88243-800-2, Seite 160.
  2. Matthias Kaiser: Der Eichsfeld Report. Art de Cuisine, Erfurt 2009, ISBN 978-3-9811537-3-6, Seite 210.
  3. Hanns-Josef Ortheil: Die Berlinreise. Roman eines Nachgeborenen. Luchterhand, München 2014, ISBN 978-3-630-87430-2, Seite 209.