Tender

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Tender (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Tender

die Tender

Genitiv des Tenders

der Tender

Dativ dem Tender

den Tendern

Akkusativ den Tender

die Tender

[1] Der Tender „Elbe“ der Deutschen Marine
[2] der Tender einer Dampflokomotive

Worttrennung:

Ten·der, Plural: Ten·der

Aussprache:

IPA: [ˈtɛndɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Tender (Info)
Reime: -ɛndɐ

Bedeutungen:

[1] Marine: Kriegsschiff, das für die Versorgung anderer Schiffe zuständig ist
[2] Vorratsbehälter einer Dampflokomotive

Herkunft:

im 19. Jahrhundert von gleichbedeutend englisch tender → en entlehnt[1]

Synonyme:

[1] Versorger, Versorgungsschiff

Oberbegriffe:

[1] Kriegsschiff

Beispiele:

[1] „Berücksichtigt werden sollte deshalb die Notwendigkeit, ein kostengünstiges System zu präsentieren, außerdem wollte die Marine keine Tender mehr mit 125 Mann Besatzung, wie dies bisher der Fall war.“[2]
[1] „Das 1. Ubootgeschwader verfügt noch über einen einzigen Tender, der exakt auf seine Bedürfnisse zugeschnitten ist, den Tender Main der Elbe-Klasse.“[3]
[2] „Wegen des großen Gewichtes haben die vergleichsweise kurzen Tender meist viele kurz hintereinander angeordnete Räder.“[4]
[2] „Im ersten Waggon des Güterzugs, gleich hinter dem Tender, liegt ein Mensch auf Stroh.“[5]

Wortbildungen:

[2] Tenderlokomotive, Schlepptender, Wannentender, Zinstender

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Tender
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Tender
[2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Tender
[1, 2] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalTender
[*] canoonet „Tender
[2] The Free Dictionary „Tender

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 4. Auflage. Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2006, ISBN 978-3-411-04074-2, Stichwort: „Tender“.
  2. „Bremer Vulkan: Aufstieg und Fall : 200 Jahre Schiffbaugeschichte“, Wolfgang Kiesel, Kurze-Schönholz, 1997
  3. Christin-Désirée Rudolph: Ocean Eyes. Das U-Boot-Geschwader der Deutschen Marine. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-613-03217-0, Seite 120. Kursiv gedruckt: Main.
  4. Wikipedia-Artikel „Schlepptender“, abgerufen am 23.03.2011
  5. E. W. Heine: Kaiser Wilhelms Wal. Geschichten aus der Weltgeschichte. C. Bertelsmann Verlag, München 2013, ISBN 978-3-570-10148-3, Seite 117.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Fender, Gender, Sender, Tendenz, Wender