Tempranillo

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Tempranillo (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Tempranillo

die Tempranillos

Genitiv des Tempranillos

der Tempranillos

Dativ dem Tempranillo

den Tempranillos

Akkusativ den Tempranillo

die Tempranillos

Worttrennung:

Tem·pra·nil·lo, Plural: Tem·pra·nil·los

Aussprache:

IPA: [tɛmpʁaˈnɪljo]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Tempranillo (Info)
Reime: -ɪljo

Bedeutungen:

[1] Weinbau: eine rote, spanische Rebsorte, die auch in Südamerika angebaut wird
[2] Weinbau: Wein, der aus der Rebsorte Tempranillo hergestellt wird

Herkunft:

Der Name der Rebsorte leitet sich vom spanischen Wort temprano → es „früh“ ab, genau übersetzt heißt tempranillo „kleine Frühe“, weil die Tempranillo-Beeren kleiner sind und etwas früher reif werden als Garnacha-Trauben.

Synonyme:

[1] ull de llebre (Katalonien), cencibel (La Mancha)

Oberbegriffe:

[1] Rebsorte
[2] Weinsorte

Beispiele:

[1] Der Tempranillo „eignet sich hervorragend für den Ausbau im Eichenfass und bringt die qualitativ hochwertigsten spanischen Weine hervor.“[1]
[2] Der Tempranillo zeichnet sich durch elegante Weiche und süße Tannine aus, weshalb er im Gegensatz zum Cabernet schon als Jungwein getrunken werden kann, obwohl seine Stärke erst im Barriqueausbau zur Geltung kommt.[2]
[2] „Tempranillo - Die helle, würzige, feine Rioja-Traube wird in Katalonien ull-de-llebre und in La Mancha cencibel genannt.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Tempranillo
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalTempranillo

Quellen:

  1. Holger Vornholt, Joachim Grau: Wein Enzyklopädie. Mit dem Weinlexikon A-Z von Hans Ambrosi (mit Genehmigung des Gräfe und Unzer Verlag, München). Serges Medien, Köln 2001, Seite 862
  2. Wikipedia, Artikel Tempranillo
  3. Hugh Johnson: Der kleine Johnson für Weinkenner. 21. Auflage. 1999, ISBN 3-444-70202-7, Seite 14