Tamtam

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Tamtam (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Tamtam

die Tamtams

Genitiv des Tamtams

der Tamtams

Dativ dem Tamtam

den Tamtams

Akkusativ das Tamtam

die Tamtams

Worttrennung:
Tam·tam, Plural: Tam·tams

Aussprache:
IPA: [tamˈtam], [ˈtamtam]
Hörbeispiele:
Reime: -am

Bedeutungen:
[1] Musik: großer, meist bronzener Gong mit umgeschlagenem Rand
[2] kein Plural: großes Aufsehen, viel Getöse um eine unbedeutende Sache

Herkunft:
im 19. Jahrhundert von gleichbedeutend französisch tamtam → fr entlehnt[1]

Synonyme:
[2] Aufhebens, Aufsehen, Brimborium, Geschiss, Getöse, Getue, Theater, Trara, Tambourium

Oberbegriffe:
[1] Gong, Schlaginstrument, Instrument

Beispiele:
[1] Zu Beginn des Stückes ertönt krachend das Tamtam.
[1] „Der Pompon wird das Tamtam und das Tamtam der Pompon.“[2]
[2] Macht nicht so viel Tamtam um diese Kleinigkeit.
[2] Der mit viel Tamtam angekündigte Neuanfang entpuppte sich als Luftnummer.
[2] „All das massenkulturelle Tamtam kümmert Paul Henreid jedoch wenig.“[3]
[2] „Darin kündigte er mit großem Tamtam seinen Deutschlandbesuch an und wollte wissen, ob er zweimal bei uns übernachten dürfe.“[4]
[2] „Kein großes Tamtam mit Picknickkorb oder Tellern oder so, nur Wurst und dunkles Brot und Margarinesandwiches, eingewickelt in Packpapier.“[5]

Redewendungen:
[2] mit viel Tamtam
[2] Tamtam um etwas machen

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Tamtam
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Tamtam
[*] canoonet „Tamtam
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonTamtam
[1, 2] The Free Dictionary „Tamtam
[1, 2] Duden online „Tamtam

Quellen:

  1. Friedrich Kluge, bearbeitet von Elmar Seebold: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. 24., durchgesehene und erweiterte Auflage. Walter de Gruyter, Berlin/New York 2001, ISBN 978-3-11-017473-1, DNB 965096742, Stichwort: „Tamtam“, Seite 905.
  2. Henry Miller: Sexus. Rowohlt, Reinbek 1974, ISBN 3-498-09282-0, Seite 578.
  3. Gundolf S. Freyermuth: Reise in die Verlorengegangenheit. Auf den Spuren deutscher Emigranten (1933-1940). Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1993, Seite 245. ISBN 3-423-30345-X.
  4. Gerhard Henschel: Kindheitsroman. Hoffmann und Campe, Hamburg 2004, ISBN 3-455-03171-4, Seite 347.
  5. Trevor Noah: Farbenblind. 2. Auflage. Karl Blessing Verlag, München 2017 (Originaltitel: Born a Crime: Stories from a South African Childhood, übersetzt von Heike Schlatterer aus dem Englischen), ISBN 978-3-89667-590-3, Seite 91.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Tom Tom