Taburett

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Taburett (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Taburett

die Taburette

Genitiv des Taburetts
des Taburettes

der Taburette

Dativ dem Taburett
dem Taburette

den Taburetten

Akkusativ das Taburett

die Taburette

Worttrennung:

Ta·bu·rett, Plural: Ta·bu·ret·te

Aussprache:

IPA: [tabuˈʁɛt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Taburett (Info)
Reime: -ɛt

Bedeutungen:

[1] veraltet: Sitzmöbel ohne Lehne

Herkunft:

von gleichbedeutend französisch tabouret → fr wörtlich: „kleine Trommel“ entlehnt,[1] belegt seit dem 18. Jahrhundert[2]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Hocker, Schemel

Oberbegriffe:

[1] Möbel

Beispiele:

[1] „Während sich mein Wirt damit beschäftigte, an einem Taburett die Teemaschine zu bedienen, bot er mir Zigaretten an und lud mich zur Betrachtung seiner Bücher ein.“[3]
[1] „Mit einer seiner Schwimmflossen kippte er ein Taburett um, auf dem ein überquellender Aschenbecher und eine kleine Vase mit Astern standen.“[4]
[1] „Das Glück war ihm hold, denn das Taburett, auf dem er Platz genommen hatte, war so nieder, daß er, wenn er sich zu Elisabeth hinüberwandte, ohnehin mit dem Knie fast den Boden berührte […].“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Taburett
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Taburett
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalTaburett
[*] Duden online „Taburett

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Tabourett“.
  2. Rudolf Telling: Französisch im deutschen Wortschatz. Lehn- und Fremdwörter aus acht Jahrhunderten. Volk und Wissen Volkseigener Verlag, Berlin 1987, ISBN 3-06-521804-6, Stichwort: Taburett.
  3. Ernst Jünger: Afrikanische Spiele. Roman. Klett-Cotta, Stuttgart 2013, ISBN 978-3-608-96061-7, Seite 74. Erstausgabe 1936.
  4. John Updike: Ehepaare. Roman. 21. Auflage. Rowohlt Taschenbuch Verlag, Reinbek 2002 (übersetzt von Maria Carlsson), ISBN 3-499-11488-7, Seite 243. Englisches Original 1968.
  5. Hermann Broch: Die Schlafwandler. Roman. Suhrkamp, Frankfurt am Main 2015, ISBN 978-3-518-38863-1, Seite 157.