Sturmflut

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Sturmflut (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Sturmflut die Sturmfluten
Genitiv der Sturmflut der Sturmfluten
Dativ der Sturmflut den Sturmfluten
Akkusativ die Sturmflut die Sturmfluten
[1] Sturmflut, Gemälde von Johannes Gehrs, 1880

Worttrennung:

Sturm·flut, Plural: Sturm·flu·ten

Aussprache:

IPA: [ˈʃtʊʁmˌfluːt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Sturmflut (Info)

Bedeutungen:

[1] von Sturm gepeitschter Wasseranstau an Küsten; verursacht besonders an Flachküsten (wie an der Nordsee) die Zerstörung von Deichen und Uferbefestigungen, Landabriss und weit ins Land dringende Überschwemmungen

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven Sturm und Flut

Gegenwörter:

[1] Ebbe

Oberbegriffe:

[1] Naturkatastrophe

Unterbegriffe:

[1] Orkanflut

Beispiele:

[1] In der Sturmflut 1962 mussten 340 Menschen ihr Leben lassen.
[1] „Doch bald schon erzwangen die Sturmfluten, die immer wieder das Dorf überspülten, erste Veränderungen.“[1]
[1] „Wie bei einer Sturmflut spült die Wut durch die Parlamente im Norden.“[2]

Wortbildungen:

Sturmflutgefahr, Sturmflutopfer, Sturmflutwarnung

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Sturmflut
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Sturmflut
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSturmflut
[1] The Free Dictionary „Sturmflut
[1] Duden online „Sturmflut
[1] wissen.de – Wörterbuch „Sturmflut
[1] wissen.de – Lexikon „Sturmflut
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Sturmflut

Quellen:

  1. Angelika Franz: Reicher Bauer, großer Stall. In: Norbert F. Pötzl, Johannes Saltzwedel (Herausgeber): Die Germanen. Geschichte und Mythos. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2013, ISBN 978-3-421-04616-1, Seite 41-52, Zitat Seite 47.
  2. Kristina Läsker: „Vaterlandslose Gesellen“. In: Stern. Nummer Heft 10, 2017, Seite 54–59, Zitat Seite 56.