Strafexpedition

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Strafexpedition (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Strafexpedition

die Strafexpeditionen

Genitiv der Strafexpedition

der Strafexpeditionen

Dativ der Strafexpedition

den Strafexpeditionen

Akkusativ die Strafexpedition

die Strafexpeditionen

Worttrennung:

Straf·ex·pe·di·ti·on, Plural: Straf·ex·pe·di·ti·o·nen

Aussprache:

IPA: [ˈʃtʁaːfʔɛkspediˌt͡si̯oːn]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] militärische Unternehmung zur Unterdrückung von Widerstand

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Wortes Strafe und Expedition

Beispiele:

[1] „Deshalb hatte Rom mit den üblichen Strafexpeditionen zunächst weiterhin Erfolg.“[1]
[1] „Die Strafexpeditionen der Compagnie gegen unbotmäßige Bauern verurteilte er als »barbarisch«.“[2]
[1] „Im August 1955 werden bei Strafexpeditionen halbe Dörfer ausgelöscht, die Militärs setzen dabei auch Napalmbomben ein.“[3]
[1] „Die Strafexpedition ist von Erfolg gekrönt und Mayréna gewinnt die Sympathie des französischen Bischofs in Indochina.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Strafexpedition
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Strafexpedition
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalStrafexpedition
[1] Duden online „Strafexpedition

Quellen:

  1. Jan Puhl: Kulturschock am Limes. In: Norbert F. Pötzl, Johannes Saltzwedel (Herausgeber): Die Germanen. Geschichte und Mythos. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2013, ISBN 978-3-421-04616-1, Seite 211-214, Zitat Seite 212.
  2. Norbert F. Pötzl: Maus gegen Elefant. In: SPIEGEL GESCHICHTE. Nummer Heft 1, 2016, Seite 60-67, Zitat Seite 65.
  3. Ralf Berhorst: Ein Reich jenseits des Meeres. In: GeoEpoche: Afrika 1415-1960. Nummer Heft 66, 2014, Seite 72-83, Zitat Seite 83.
  4. Björn Berge: Atlas der verschwundenen Länder. Weltgeschichte in 50 Briefmarken. dtv, München 2018 (übersetzt von Günter Frauenlob, Frank Zuber), ISBN 978-3-423-28160-7, Seite 83 Norwegisches Original 2016.