Steigbügel

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Steigbügel (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Steigbügel die Steigbügel
Genitiv des Steigbügels der Steigbügel
Dativ dem Steigbügel den Steigbügeln
Akkusativ den Steigbügel die Steigbügel

Worttrennung:

Steig·bü·gel, Plural: Steig·bü·gel

Aussprache:

IPA: [ˈʃtaɪ̯kˌbyːɡl̩]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Steigbügel (Info)

Bedeutungen:

[1] Ein Steigbügel
[1] seitlich am Sattel befestigte metallene Fußstütze für den Reiter
[2] Anatomie: eines der Gehörknöchelchen

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs steigen und dem Substantiv Bügel

Oberbegriffe:

[2] Gehörknöchelchen

Beispiele:

[1] Er kann die Steigbügel nicht finden.
[1] „Auf diese Weise wurden wir den ganzen Weg nach Halifax gebracht, auf Militärmänteln als Sätteln reitend, ohne Steigbügel, die Pferde in flinkem Schritt.“[1]
[1] „Die Steigbügel leuchteten wie Silber.“[2]
[1] „Der Regimentskommandeur hielt mit dem Major Ekonomow an einer Brücke und liess die abmarschierenden Kompagnien an sich vorüberziehen, als ein Soldat auf ihn zutrat, seinen Steigbügel fasste und sich so dicht an ihn herandrängte, dass er sich fast gegen das Bein des Regimentskommandeurs lehnte.“[3]

Redewendungen:

[1] jemandem den Steigbügel halten

Wortbildungen:

[1] Steigbügelhalter

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Wikipedia-Artikel „Steigbügel
[1, 2] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Steigbügel
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Steigbügel
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Steigbügel
[1] The Free Dictionary „Steigbügel
[1] Duden online „Steigbügel
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSteigbügel

Quellen:

  1. James Fenimore Cooper: Ned oder Ein Leben vor dem Mast. 3. Auflage. mareverlag, Hamburg 2017 (übersetzt von Alexander Pechmann), ISBN 978-3-86648-190-9, Seite 164. Englisches Original 1843.
  2. Arno Surminski: Der lange Weg. Von der Memel zur Moskwa. Roman. LangenMüller, Stuttgart 2019, ISBN 978-3-7844-3508-4, Seite 163.
  3. Leo N. Tolstoi: Krieg und Frieden. Roman. Paul List Verlag, München 1953 (übersetzt von Werner Bergengruen), Seite 242. Russische Urfassung 1867.