Sprichwortforscher

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Sprichwortforscher (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Sprichwortforscher

die Sprichwortforscher

Genitiv des Sprichwortforschers

der Sprichwortforscher

Dativ dem Sprichwortforscher

den Sprichwortforschern

Akkusativ den Sprichwortforscher

die Sprichwortforscher

Worttrennung:

Sprich·wort·for·scher, Plural: Sprich·wort·for·scher

Aussprache:

IPA: [ˈʃpʁɪçvɔʁtˌfɔʁʃɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Sprichwortforscher (Info)

Bedeutungen:

[1] Person, die sich mit der Erforschung von Sprichwörtern befasst

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Sprichwort und Forscher

Synonyme:

[1] Parömiologe

Weibliche Wortformen:

[1] Sprichwortforscherin

Oberbegriffe:

[1] Forscher

Beispiele:

[1] „Neben den Sprichwortforschern, den sogenannten »Parömiologen« und den Volkskundlern kümmern sich Disziplinen wie Literaturwissenschaft, Sprachgeschichte und Linguistik, Anthropologie uns Soziologie, Psychologie und Pädagogik um das Sujet.“[1]
[1] „Der 67-Jährige Professor für Deutsche Sprache an der Universität von Vermont ist ein weltweit anerkannter Sprichwortforscher und hat mehr als 100 Bücher zu dem Thema verfasst.“[2]
[1] „Sprichwortforscher vermuten, dass es sich hier nur um eine nachträgliche Übertragung handelt, nicht um eine Übernahme aus der Jägersprache, wo der Schnepfenstrich den Bereich bezeichnet, in dem ein Schnepfenmännchen auf Weibchensuche ist.“[3]
[1] „Prof. Dr. Wolfgang Mieder (71) gilt als der führende deutsche Sprichwortforscher.“[4]
[1] „Zu dieser vorsichtigen Mahnung paßt wunderbar ein deutsches Sprichwort, dessen Bewahrung wir dem Pädagogen und Sprichwortforscher Karl Friedrich Wilhelm Wander (1803-1879) verdanken, der es in seinem fünfbändigen Deutschen Sprichwörter-Lexikon (1867-1880) überliefert hat: »Wer mit Katzen spielt, muß sich gefallen lassen, wenn er gekrazt [gebissen] wird.«“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1]

Quellen:

  1. Sabine Wienker-Piepho: Sprichwörter: Goldenen Lebensregeln oder Nonsens?. In: Konturen. Magazin für Sprache, Literatur und Landschaft. Nummer Heft 3, 1992, Seite 43-45, Zitat Seite 44.
  2. Matthias Kalle: Ist das jetzt spruchreif? In: Zeit Online, 17.11.2011. Aufgerufen am 18.3.16. Punkt ergänzt.
  3. Dr. Essigs kleine Sprichwortkunde: Auf den Strich gehen, SWR 1, 27.7.2015. Aufgerufen am 18.3.16.
  4. „Shit happens“: ein modernes Sprichwort, Mittelbayerische, 17.8.15. Aufgerufen am 18.3.16.
  5. Katzenspuren in »Zettels Traum« von Arno Schmidt (Teil 2), 9. Februar 2011. Aufgerufen am 18.3.16.