Sprechchor

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Sprechchor (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Sprechchor

die Sprechchöre

Genitiv des Sprechchors

der Sprechchöre

Dativ dem Sprechchor

den Sprechchören

Akkusativ den Sprechchor

die Sprechchöre

Worttrennung:

Sprech·chor, Plural: Sprech·chö·re

Aussprache:

IPA: [ˈʃpʁɛçˌkoːɐ̯]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Sprechchor (Info)

Bedeutungen:

[1] größere Gruppe von Menschen, die gleichzeitig denselben Text sprechen
[2] das von einer Menschengruppe gemeinsam gesprochene Textstück

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs sprechen und dem Substantiv Chor

Beispiele:

[1] „'Nazis!', rief ein Sprechchor.“[1]
[1] Ein Sprechchor zog durch die Straße und forderte lautstark ein Umdenken der Regierung.
[2] „Während der südsudanesische Fußball noch in den Anfängen steckt, kann man dies von der Fankultur nicht behaupten: Bereits Stunden vor dem Anpfiff heizen sich die Fans mit Sprechchören und Trompeten für das erstes Spiel ihrer Nationalelf ein.“[2]
[2] „Für das Ende habe sich ein Ritual entwickelt: Da klatschen alle in die Hände und stimmen einen Sprechchor an“[3]
[2] „Die anschließende Demonstration war merkwürdig lautlos; kein Sprechchor und kein Megafon wurden gegen den Lärm des vorbeirauschenden Großstadtverkehrs gerichtet.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1, 2] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Sprechchor
[*] canoonet „Sprechchor
[2] The Free Dictionary „Sprechchor
[1, 2] Duden online „Sprechchor

Quellen:

  1. Silke Mertins: Israel: Die ultraorthodoxen Außenseiter In: Die Presse. 24. Juli 2009, (abgerufen am 20. Mai 2017)
  2. Björn Zimprich, Helen Staude: Fußballfest auch ohne Blatter. Premiere für Südsudans Nationalmannschaft. In: Spiegel Online. 11. Juli 2011, ISSN 0038-7452 (URL, abgerufen am 20. Mai 2017).
  3. Florian Kain: Die Arbeiter schlafen unter Decken aus Blei In: Die Welt. 30. März 2011, (abgerufen am 20. Mai 2017)
  4. Martin Leidenfrost: Die Sonnenstadt der Träume In: Die Presse. 30. Jänner 2011, (abgerufen am 20. Mai 2017)