Sprachstörung

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Sprachstörung (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Sprachstörung

die Sprachstörungen

Genitiv der Sprachstörung

der Sprachstörungen

Dativ der Sprachstörung

den Sprachstörungen

Akkusativ die Sprachstörung

die Sprachstörungen

Worttrennung:

Sprach·stö·rung, Plural: Sprach·stö·run·gen

Aussprache:

IPA: [ˈʃpʁaːxˌʃtøːʁʊŋ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Sprachstörung (Info)

Bedeutungen:

[1] Linguistik: Störung der Fähigkeit zu sprechen bzw. Sprachliches zu verstehen, die auf physische oder psychische Ursachen zurückgeht

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus dem Stamm des Wortes Sprache und Störung

Unterbegriffe:

[1] periphere Sprachstörung, zentrale Sprachstörung
[1] Aphasie, Sprachentwicklungsstörung

Beispiele:

[1] Sprachstörungen müssen von Sprech- und Verstehensfehlern unterschieden werden, die keine physischen oder psychischen Ursachen haben, sondern lediglich auf mangelnde Konzentration oder Stress zurückzuführen sind.
[1] Lewandowski definiert Sprachstörungen als „Störungen der Sprachproduktion und/oder Sprechrezeption bzw. der Sprachwahrnehmung.“[1]
[1] „Überhaupt wird, je genauer man die eigentlichen Ursachen der Sprachstörungen untersucht, die entscheidende Rolle des Gehirns auch in den Außenbezirken immer klarer.“[2]
[1] Die häufigsten kindlichen Sprachstörungen sind Aussprachstörungen, auch Dyslalie oder Stammeln genannt.[3]
[1] „Er sprach über typische Sprachstörungen bei Schizophrenen, in denen Denkstörungen zum Ausdruck kamen.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Sprachstörung
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Sprachstörung
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSprachstörung

Quellen:

  1. Theodor Lewandowski: Linguistisches Wörterbuch. 4., neu bearbeitete Auflage Quelle & Meyer, Heidelberg 1985. ISBN 3-494-02050-7. Artikel Sprachstörungen.
  2. Walter Porzig: Das Wunder der Sprache. Probleme, Methoden und Ergebnisse der modernen Sprachwissenschaft. Dritte Auflage. Francke, Bern/München 1962, S. 187.
  3. Ariane Willikonsky: Praxisbuch Sprachentwicklung und Sprachförderung 1. Auflage. Schaffhausen 2009, S.37.
  4. Pascal Mercier: Perlmanns Schweigen. Roman. btb Verlag, München 1997, ISBN 978-3-442-72135-1, Seite 530.