Spielwunsch

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Spielwunsch (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Spielwunsch

die Spielwünsche

Genitiv des Spielwunschs
des Spielwunsches

der Spielwünsche

Dativ dem Spielwunsch
dem Spielwunsche

den Spielwünschen

Akkusativ den Spielwunsch

die Spielwünsche

Worttrennung:
Spiel·wunsch, Plural: Spiel·wün·sche

Aussprache:
IPA: [ˈʃpiːlˌvʊnʃ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Spielwunsch (Info)

Bedeutungen:
[1] Verlangen nach einem bestimmten Spiel

Herkunft:
Determinativkompositum aus den Substantiven Spiel und Wunsch

Sinnverwandte Wörter:
[1] Spielinteresse

Oberbegriffe:
[1] Wunsch

Beispiele:
[1] „Bei häufiger Enthaltung sollte man diese Spieler in vorsichtigen Gesprächen dazu veranlassen, Gründe anzugeben und andere Spielwünsche vorzubringen.“[1]
[1] „Den Kindern werden ihre Spielwünsche zunehmend bewusst, sie lernen sie zu artikulieren und zu vertreten und werden auch zunehmend bereit, den eigenen Wunsch […] zugunsten des Wunsches der Mehrheit der Kinder zurückzustellen.“[2]
[1] „Während er so redete, ließ er natürlich die Kugel keine Sekunde still liegen, unterbrach die Auszahlung und das Placieren der neuen Einsätze nicht ein einziges Mal, seine Worte riefen auch jedesmal so heftige Proteste hervor, daß er sich gleich wieder lächelnd dem Spielwunsch der Allgemeinheit fügte und achselzuckend und eine weitere Phrase anfügend seine Bankhalterdienste versah.“[3]
[1] „So musste Adidas-Organisator Alexander Scholl schon um 16 Uhr alle Spielwünsche abblocken.“[4]
[1] „So kommt es in gemischten Gruppen häufig vor, dass die Spielwünsche der Jungen sich sehr von denen der Mädchen unterscheiden.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Spielwunsch
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSpielwunsch

Quellen:

  1. Andreas Brinckmann, Uwe Treeß: Bewegungsspiele. Rowohlt, Reinbek 1980, ISBN 3-4991-7043-4, Seite 97.
  2. Manfred Polzin: Kinderspieltheorien und Spiel- und Bewegungserziehung. Minerva, München 1979, ISBN 978-3-5971-0055-4, Seite 167.
  3. Martin Walser: Ehen in Philippsburg. Suhrkamp, Frankfurt a. M.: 1997 [1957], Seite 166.
  4. Uwe Aulich: Spielen im Minutentakt. Berliner Zeitung, Berlin 11.07.2005
  5. Alfons Aichinger, Walter Holl: Gruppentherapie mit Kindern: Kinderpsychodrama. VS-Verlag, Wiesbaden 2010, Seite 36.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

Anagramme: Wunschspiel