Spielvorgang

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Spielvorgang (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Spielvorgang

die Spielvorgänge

Genitiv des Spielvorgangs
des Spielvorganges

der Spielvorgänge

Dativ dem Spielvorgang
dem Spielvorgange

den Spielvorgängen

Akkusativ den Spielvorgang

die Spielvorgänge

Worttrennung:
Spiel·vor·gang, Plural: Spiel·vor·gän·ge

Aussprache:
IPA: [ˈʃpiːlfoːɐ̯ˌɡaŋ]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:
[1] Ablauf, Prozess eines Spiels

Herkunft:
Determinativkompositum aus den Substantiven Spiel und Vorgang

Sinnverwandte Wörter:
[1] Spielablauf, Spielereignis, Spielprozess

Beispiele:
[1] „Wiederum real erscheint der Spielvorgang, bei dem der Spieler Tasten betätigt, auf Reize reagiert.“[1]
[1] „Jeder der Spieler kann durch Klopfen auf den Tisch den Spielvorgang stoppen und das Aufdecken der letzten Karte verlangen,“[2]
[1] „Durch allerlei Varianten des antiken oder Elisabethanischen Theaters versuchten sie, den Spielvorgang in den Zuschauerraum vorzuziehen – bis zu dem äußersten Extrem eben des Mobiltheaters […], einer Halle mit nichts mehr als einer technifizierten Decke und einem Boden aus vielen, unabhängig voneinander beweglichen Podien, in der jede beliebige Zuordnung von Akteuren und Spektateuren […] herstellbar ist.“[3]
[1] „Versucht man nämlich, Becketts Endspiel ohne metaphysischen Ballast, als Folge bloßer Spielvorgänge zu inszenieren, zählt nur noch eines: die Kraft der Details.“[4]
[1] „Sie besagen, daß der Einsatz für je einen Spielvorgang zehn Pfennig, der Höchstgewinn neunzig Pfennig plus Einsatz beträgt, daß auf vier verlorene Spiele ein Gewinn kommen muß und für eine Mark Einsatz nicht weniger als sechzig Pfennig als Auszahlung in die Münzschale klimpern dürfen.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Spielvorgang

Quellen:

  1. Jürgen Fritz: Programmiert zum Kriegsspielen. Campus, Frankfurt-New York 1988, ISBN 3-5933-3949-8, Seite 95.
  2. Siegbert A. Warwitz, Anita Rudolf: Vom Sinn des Spielens. Reflexionen und Spielideen. Schneider, Baltmannsweiler 2016, ISBN 978-3-8340-1664-5, Seite 257.
  3. Henning Rischbieter: Viele leere Häuser. In: Zeit Online. 11. Februar 1972, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 4. Februar 2019).
  4. Benjamin Henrichs: Der Regisseur auf der Erbse. In: Zeit Online. 25. Mai 1971, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 4. Februar 2019).
  5. Zeit Online: Spiel mit Steuergroschen. In: Zeit Online. 25. November 1966, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 4. Februar 2019).