Spielkonstellation

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Spielkonstellation (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Spielkonstellation

die Spielkonstellationen

Genitiv der Spielkonstellation

der Spielkonstellationen

Dativ der Spielkonstellation

den Spielkonstellationen

Akkusativ die Spielkonstellation

die Spielkonstellationen

Worttrennung:

Spiel·kon·s·tel·la·ti·on, Plural: Spiel·kon·s·tel·la·ti·o·nen

Aussprache:

IPA: [ˈʃpiːlkɔnstɛlaˌt͡si̯oːn]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Spielkonstellation (Info)

Bedeutungen:

[1] spezielle Gegebenheit in einem Spielgeschehen; gegenseitige Zuordnung verschiedener Faktoren, die für das Spiel bedeutsam sind

Sinnverwandte Wörter:

[1] Spielgegebenheit, Spielsituation

Beispiele:

[1] „Um noch etwas zu veranschaulichen, wie ein spieltheoretisch ausgefüllter Verantwortungsbegriff aussehen könnte, seien drei weitere Spielkonstellationen kurz kommentiert.“[1]
[1] „Die nähere Betrachtung der Spielkonstellation (c) zeigt indes, daß dies zwar eine notwendige, keineswegs aber immer eine hinreichende Bedingung ist.“[2]
[1] „Diese komplexe Spielkonstellation schafft höchste Spielansprüche, die nicht übersehen werden dürfen, allerdings auch Niederlagen und Versagenserfahrungen.“[3]
[1] „Bezogen auf das Spielkonzept von Thomas Schleisiek heißt dies, dass in Köttersen keine Spielzüge einstudiert wurden, sondern eher Spielkonstellationen, wobei die Spieler immer zwischen mehreren Handlungsalternativen auswählen konnten und sollten.“[4]
[1] „Nur der echte Gewinn aus der chancenlosen Ausweglosigkeit der Spielkonstellation zählt.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Spielkonstellation
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSpielkonstellation

Quellen:

  1. Peter Preisendörfer: Verantwortung im Betrieb. Leske + Budrich, Opladen 1985, Seite 73.
  2. Martin Scheele: Institutionelle und ökonomische Grundlagen des Natur- und Ressourcenschutzes. Duncker & Humblot, Berlin 1997, Seite 18.
  3. Siegbert A. Warwitz, Anita Rudolf: Vom Sinn des Spielens. Reflexionen und Spielideen. Schneider, Baltmannsweiler 2016, ISBN 978-3-8340-1664-5, Seite 261.
  4. Marcel Schilling: Reden und Spielen: die Kommunikation zwischen Trainern und Spielern im gehobenen Amateurfußball. Gunter Narr Verlag, Tübingen 2001, Seite 353.
  5. Zeit Online: Bitte ein Spiel. In: Zeit Online. 2. Januar 1976, ISSN 0044-2070 (URL, abgerufen am 1. Juni 2019).