Spielkategorie

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Spielkategorie (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Spielkategorie

die Spielkategorien

Genitiv der Spielkategorie

der Spielkategorien

Dativ der Spielkategorie

den Spielkategorien

Akkusativ die Spielkategorie

die Spielkategorien

Worttrennung:
Spiel·ka·te·go·rie, Plural: Spiel·ka·te·go·ri·en

Aussprache:
IPA: [ˈʃpiːlkateɡoˌʁiː]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:
[1] Ordnungsschema, nach dem gleichartige Spiele klassifiziert werden

Herkunft:
Determinativkompositum aus den Substantiven Spiel und Kategorie

Sinnverwandte Wörter:
[1] Spielgattung

Oberbegriffe:
[1] Kategorie

Beispiele:
[1] „Die meisten, die die Bühlerschen Spielkategorien übernahmen, haben die Rezeptionsspiele unterschlagen.“[1]
[1] „Übung, Symbol und Regel scheinen also die drei aufeinanderfolgenden Etappen zu sein, die die großen Kategorien der Spiele charakterisieren.“[2]
[1] „Der nicht immer sichere Instinkt der Spielenden für das anderen Zumutbare […] machen diese Spielkategorie zu der umstrittensten überhaupt.“[3]
[1] „Beide Spielkategorien betrifft der unverzeihliche Denkfehler, dass nicht zwischen den verschiedenen Deutungsebenen, zwischen der Realebene von Krieg oder Frieden und der Symbolebene des Spiels, auf der andere Regeln und Gesetze gelten, unterschieden wird.“[4]
[1] „Innerhalb der geregelten Spiele […] unterscheidet Chateau zwei weitere Spielkategorien, deren weitere Unterteilungen hier nur insoweit dargestellt werden sollen, als sie für die Entwicklung bis zum Übergang zum Vorschulalter von Bedeutung sind.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Spielkategorie
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSpielkategorie
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Spielkategorie

Quellen:

  1. Luis Erler, Rainer Lachmann, Herbert Selg: Spiel. Spiel und Spielmittel im Blickpunkt. Nostheide, Bamberg 1988, ISBN 3-922926-20-7, Seite 11.
  2. Andreas Flitner: Spielen - Lernen. Praxis und Deutung des Kinderspiels. Piper, München-Zürich 1996, ISBN 3-492-20022-2, Seite 62/63.
  3. Siegbert A. Warwitz, Anita Rudolf: Vom Sinn des Spielens. Reflexionen und Spielideen. Schneider, Baltmannsweiler 2016, ISBN 978-3-8340-1664-5, Seite 153.
  4. Siegbert A. Warwitz, Anita Rudolf: Vom Sinn des Spielens. Reflexionen und Spielideen. Schneider, Baltmannsweiler 2016, ISBN 978-3-8340-1664-5, Seite 146.
  5. Manfred Polzin: Kinderspieltheorien und Spiel- und Bewegungserziehung. Minerva, München 1979, ISBN 978-3-5971-0055-4, Seite 47.