Skriptorium

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Skriptorium (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Skriptorium

die Skriptorien

Genitiv des Skriptoriums

der Skriptorien

Dativ dem Skriptorium

den Skriptorien

Akkusativ das Skriptorium

die Skriptorien

Worttrennung:
Skrip·to·ri·um, Plural: Skrip·to·ri·en

Aussprache:
IPA: [skʁɪpˈtoːʁiʊm]
Hörbeispiele:
Reime: -oːʁiʊm

Bedeutungen:
[1] Einrichtung, die besonders vor Erfindung des Buchdrucks in und außerhalb von Klöstern der Vervielfältigung von Schriften diente

Herkunft:
von mittellateinisch scriptorium → la[1]

Sinnverwandte Wörter:
[1] Schreibstube

Beispiele:
[1] „Die Handschrift wurde vermutlich 798/99 im Skriptorium von St. Amand geschrieben (…).“[2]
[1] „In den Skriptorien entstanden ebenfalls Rechtstexte und -sammlungen.“[3]
[1] „Seit dem 8. Jahrhundert erwuchsen im Frankrenreich reichhaltige und für die damalige Zeit stattliche Bibliotheken, in aller Regel mit angesehenen Schulen und leistungsfähigen Skriptorien verbunden und von hervorragenden Gelehrten geleitet, betreut oder gefördert.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Skriptorium
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Skriptorium
[*] canoonet „Skriptorium
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSkriptorium

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Skriptorium“.
  2. Klaus Düwel: Runenkunde. Dritte, vollständig neu bearbeitete Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2001, Seite 191. ISBN 3-476-13072-4.
  3. Ulrike Peters: Kelten. Ein Schnellkurs. DuMont, Köln 2011, ISBN 978-3-8321-9319-5, Seite 71.
  4. Hans K. Schulze: Vom Reich der Franken zum Land der Deutschen. Merowinger und Karolinger. Siedler Verlag, Berlin 1994, ISBN 3-88680-500-X, Seite 290.