Sitzplatz

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Sitzplatz (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Sitzplatz

die Sitzplätze

Genitiv des Sitzplatzes

der Sitzplätze

Dativ dem Sitzplatz
dem Sitzplatze

den Sitzplätzen

Akkusativ den Sitzplatz

die Sitzplätze

Worttrennung:

Sitz·platz, Plural: Sitz·plät·ze

Aussprache:

IPA: [ˈzɪt͡sˌplat͡s]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Sitzplatz (Info)

Bedeutungen:

[1] (reservierter) Platz zum Sitzen

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm des Verbs sitzen und dem Substantiv Platz

Sinnverwandte Wörter:

[1] Sitzgelegenheit

Gegenwörter:

[1] Stehplatz

Beispiele:

[1] Er hatte Schwierigkeiten, einen geeigneten Sitzplatz zu finden.
[1] „Die Holzkirche von Joutsa hat fünfhundert Sitzplätze und befindet sich auf einem kleinen Hügel, nur wenige hundert Meter südlich des eigentlichen Ortskerns.“[1]
[1] „Als sie ihre Sitzplätze eingenommen hatten, sagten sie fast gleichzeitig, dass es hier verdammt eng werden würde.“[2]
[1] „Ich fand einen Sitzplatz, wo sich die Rückenlehne kippen ließ, sodass ich schlafen konnte.“[3]
[1] „Der große Saal mit den zweitausend Sitzplätzen lag unter ihm.“[4]

Charakteristische Wortkombinationen:

[1] einen/keinen Sitzplatz finden, einen Sitzplatz reservieren, jemandem einen Sitzplatz anbieten

Wortbildungen:

Sitzplatzinhaber

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Sitzplatz
[1] canoonet „Sitzplatz
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSitzplatz
[1] The Free Dictionary „Sitzplatz

Quellen:

  1. Wolfram Eilenberger: Finnen von Sinnen. Von einem, der auszog, eine finnische Frau zu heiraten. Blanvalet, München 2012, ISBN 978-3-442-37583-7, Seite 69.
  2. Henning Mankell: Der Sandmaler. Roman. Paul Zsolnay Verlag, München 2017, ISBN 978-3-552-05854-5, Seite 15. Schwedisches Original 1974.
  3. Paul Theroux: Ein letztes Mal in Afrika. Hoffmann und Campe, Hamburg 2017, ISBN 978-3-455-40526-2, Seite 124. Originalausgabe: Englisch 2013.
  4. Robert Baur: Blutmai. Roman. Gmeiner, Meßkirch 2018, ISBN 978-3-8392-2290-4, Seite 80.