Sinapis

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Sinapis (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Anmerkung zur biologischen Taxonomie:

Nach den Regeln des ICBN und des ICZN sind alle biologischen Taxa nach den lateinischen Sprachregeln zu behandeln. Eine Deklination von Art- oder Gattungsnamen ist im allgemeinen Sprachgebrauch unüblich. Ab dem Klassifikationsniveau der Familie aufwärts ist eine Deklination der Lemmata möglich. International gültige Ausspracheregeln existieren nicht. Im Deutschen werden biologische Taxa in der Regel wie lateinische Fremdwörter behandelt.

Worttrennung:

Si·na·pis, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ziˈnaːpɪs]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:

[1] BotanikTaxonomie: der wissenschaftliche Name einer Gattung der Cruciferen (Kreuzblüter), aus deren Samen die als Senf bekannte Speisewürze hergestellt wird

Herkunft:

von lateinisch sinapi → la, sinape → la bzw. sinapis → la[1]
Der Name wurde von Linné vergeben; in der vorlinnäischen Taxonomie wurde der Name „Sinapi“ (bspw. von C. Bauhin) verwendet[2]

Unterbegriffe:

[1] Sinapis alba

Beispiele:

[1]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Sinapis
[1] Wikispecies-Eintrag „Sinapis
[1] Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. Genehmigte Lizenzausgabe für Nikol Verlagsgesellschaft. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg 2005, ISBN 3-937872-16-7, DNB 974410284; Seite 587, Eintrag „Sinapis“

Quellen:

  1. nach: Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. Genehmigte Lizenzausgabe für Nikol Verlagsgesellschaft. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg 2005, ISBN 3-937872-16-7, DNB 974410284; Seite 587, Eintrag „Sinapis“
  2. nach: Helmut Genaust: Etymologisches Wörterbuch der botanischen Pflanzennamen. Genehmigte Lizenzausgabe für Nikol Verlagsgesellschaft. 3., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Nikol Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG, Hamburg 2005, ISBN 3-937872-16-7, DNB 974410284; Seite 587, Eintrag „Sinapis“