Selbstbestimmungsrecht

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Selbstbestimmungsrecht (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ das Selbstbestimmungsrecht die Selbstbestimmungsrechte
Genitiv des Selbstbestimmungsrechts
des Selbstbestimmungsrechtes
der Selbstbestimmungsrechte
Dativ dem Selbstbestimmungsrecht
dem Selbstbestimmungsrechte
den Selbstbestimmungsrechten
Akkusativ das Selbstbestimmungsrecht die Selbstbestimmungsrechte

Worttrennung:

Selbst·be·stim·mungs·recht, Plural: Selbst·be·stim·mungs·rech·te

Aussprache:

IPA: [ˈzɛlpstbəʃtɪmʊŋsˌʁɛçt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Selbstbestimmungsrecht (Info)

Bedeutungen:

[1] eingeräumte Möglichkeit einer Person, über ihr eigenes Schicksal zu entscheiden
[2] eingeräumte Möglichkeit eines Volkes, über sein eigenes Schicksal zu entscheiden

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Selbstbestimmung und Recht mit dem Fugenelement -s

Beispiele:

[1] „Der Bundesgerichtshof hat in mehreren Grundsatzurteilen das Selbstbestimmungsrecht der Patienten gestärkt, der Gesetzgeber hat die Regeln für Patientenverfügungen als Paragraf 1909 a ins Bürgerliche Gesetzbuch geschrieben.“[1]
[2] „Die ‚radikale‘ Strömung um Andreas Scheu, die ihre Schwerpunkte in den Arbeiterbildungsvereinen in Wien, in Wiener Neustadt und in der Steiermark hatte, betonte hingegen die Notwendigkeit einer eigenständigen Politik der Arbeiterbewegung und trat bereits damals für das den Zusammenhalt der Monarchie gefährdende Selbstbestimmungsrecht der Völker ein.“[2]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Wikipedia-Artikel „Selbstbestimmungsrecht
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Selbstbestimmungsrecht
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Selbstbestimmungsrecht
[1, 2] The Free Dictionary „Selbstbestimmungsrecht
[1, 2] Duden online „Selbstbestimmungsrecht

Quellen:

  1. Heribert Prantl: Die Kunst des Sterbens. In: sueddeutsche.de. 9. August 2016, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 26. November 2016).
  2. Wien Geschichte Wiki: „Neudörfler Parteitag 1874“ (Stabilversion)