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Schwa

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Singular Plural 1Plural 2
Nominativ das Schwa die Schwadie Schwas
Genitiv des Schwa
des Schwas
der Schwader Schwas
Dativ dem Schwa den Schwaden Schwas
Akkusativ das Schwa die Schwadie Schwas

Worttrennung:

Schwa, Plural: Schwas

Aussprache:

IPA: [ʃvaː]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Schwa (Info)
Reime: -aː

Bedeutungen:

[1] Linguistik: zentraler, mittelhoher Kurzvokal, der in der Lautschrift mit [ə] wiedergegeben wird
[2] Linguistik, Hebraistik: Vokalisierungszeichen, das Murmelvokal (Bedeutung [1]) oder Vokallosigkeit anzeigt

Symbole:

[1, 2] ə

Herkunft:

Lehnwort aus dem Hebräischen שְׁוָא (CHA: šeṿā [ʃəˈvaːʔ], [ʃvaːʔ])  Name des Vokalisationszeichens für den unbetonten e-Laut, eigentlich „Nichtigkeit, Leere[1][2][3]

Synonyme:

[1] e-Schwa, Murmelvokal, Neutralvokal, Schwa-Laut, Zentralvokal

Oberbegriffe:

[1] Laut, Phon
[2] diakritisches Zeichen

Unterbegriffe:

[2] a-Schwa, Lehrer-Schwa, r-Schwa

Beispiele:

[1] Der letzte Laut in Wörtern wie ‚bitte, Tante‘ etc. ist ein Schwa.
[1] „Im isländischen Vokalsystem fällt das Fehlen reduzierter Kurzvokale (wie das deutsche Schwa [ə]) sehr auf.“[4]
[1] „Der häufigste Vokal im Deutschen ist das sogenannte Schwa.“[5]

Wortbildungen:

[1] Schwa-Laut, Schwasilbe

Übersetzungen

[Bearbeiten]
[1] Wikipedia-Artikel „Schwa
[2] Wikipedia-Artikel „Schwa (Hebräisch)
[1] Duden online „Schwa
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 1219.
[1, 2] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1505.

Quellen:

  1. vergleiche Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. 6. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-05506-7, Seite 1505.
  2. vergleiche Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Seite 1219.
  3. Duden online „Schwa
  4. Magnús Pétursson: Isländisch, Buske, Hamburg 1978, Seite 66, ISBN 3-87118-319-9.
  5. Rafaela von Bredow, Veronika Hackenbroch: Die neue Schlechtschreibung. In: DER SPIEGEL. Heft 25, 2013, Seite 96–104, Zitat Seite 102.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Schia, Schma, Schoah, schwadern, Schwadron, schwadronieren, schwafeln, schwatzen
Anagramme: wachs, Wachs, wasch