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Schulabgänger

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch

Schulabgänger (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ der Schulabgänger die Schulabgänger
Genitiv des Schulabgängers der Schulabgänger
Dativ dem Schulabgänger den Schulabgängern
Akkusativ den Schulabgänger die Schulabgänger

Worttrennung:

Schul·ab·gän·ger, Plural: Schul·ab·gän·ger

Aussprache:

IPA: [ˈʃuːlʔapˌɡɛŋɐ]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Schulabgänger (Info)

Bedeutungen:

[1] Person, die von einer Schule abgeht, weil die Schulzeit vorüber ist

Herkunft:

Determinativkompositum aus dem Stamm von Schule und Abgänger

Synonyme:

[1] Absolvent, süddeutsch: Entlassschüler

Gegenwörter:

[1] Schulanfänger

Weibliche Wortformen:

[1] Schulabgängerin

Oberbegriffe:

[1] Abgänger

Beispiele:

[1] „Der Handwerksberuf ist heute in einigen Sparten attraktiver als vermutlich von vielen Schulabgängern gedacht.“[1]
[1] „Die Professorin an der Wirtschaftsuniversität spricht in dem Zusammenhang nicht von Schulabbrechern, sondern lieber von Schulabgängern, die über keinen Abschluss einer Lehre, einer berufsbildenden mittleren Schule oder höheren Schule (Sekundarstufe 2) verfügen.“[2]
[1] „83 Prozent der Schüler waren damals nichtdeutscher Herkunft, und keiner der Schulabgänger aus dem Vorjahr hatte einen Ausbildungsplatz erhalten.“[3]

Übersetzungen[Bearbeiten]

[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schulabgänger
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSchulabgänger
[1] The Free Dictionary „Schulabgänger
[1] Duden online „Schulabgänger
[1] Wahrig Großes Wörterbuch der deutschen Sprache „Schulabgänger“ auf wissen.de
[1] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Schulabgänger
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch – elexiko „Schulabgänger

Quellen:

  1. Handwerksberufe bekannter machen. In: Hamburger Abendblatt Online. 11. März 2014, ISSN 0949-4618 (URL, abgerufen am 5. September 2016).
  2. Schulabbruch: Einmal Eselsbank, immer Eselsbank? Abgerufen am 2. August 2019.
  3. Eric T. Hansen mit Astrid Ule: Die ängstliche Supermacht. Warum Deutschland endlich erwachsen werden muss. Lübbe, Köln 2013, ISBN 978-3-431-03874-3, Seite 206.