Schuhsohle

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Schuhsohle (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular Plural
Nominativ die Schuhsohle die Schuhsohlen
Genitiv der Schuhsohle der Schuhsohlen
Dativ der Schuhsohle den Schuhsohlen
Akkusativ die Schuhsohle die Schuhsohlen

Worttrennung:

Schuh·soh·le, Plural: Schuh·soh·len

Aussprache:

IPA: [ˈʃuːˌzoːlə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Schuhsohle (Info)

Bedeutungen:

[1] die Lauffläche (Sohle) eines Schuhs

Herkunft:

Determinativkompositum aus den Substantiven Schuh und Sohle

Gegenwörter:

[1] Schuhoberteil

Oberbegriffe:

[1] Sohle

Beispiele:

[1] „Matsch heftete sich an seine Schuhsohlen, aber er lief weiter.“[1]
[1] „Almuth drückt die halbgerauchte Zigarette an ihrer Schuhsohle aus, zündet sofort eine neue an.“[2]
[1] „Kaum war's gesprochen, da verlor Goldlotos, ehe man sich dessen versah, infolge der Glätte des Schaukelbrettes und ihrer hohen Schuhsohlen den Halt und glitt klatschend aus.“[3]
[1] „Eleni erklärt mir, dass es sich um einen Brauch handelt: Bevor die Braut das Haus verlässt, werden die Namen ihrer unverheirateten Freundinnen auf ihre Schuhsohlen geschrieben.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Die deutsche Rechtschreibung. In: Der Duden in zwölf Bänden. 25. Auflage. Band 1, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2009, ISBN 978-3-411-04015-5, „Schuhsohle“, Seite 959.
[1] Wikipedia-Artikel „Schuhsohle
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schuhsohle
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Schuhsohle
[*] The Free Dictionary „Schuhsohle
[1] Duden online „Schuhsohle
[*] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSchuhsohle
[*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Schuhsohle

Quellen:

  1. David Whitehouse: Die Reise mit der gestohlenen Bibliothek. Tropen, Stuttgart 2015 (übersetzt von Dorothee Merkel), ISBN 978-3-608-50148-3, Zitat Seite 204.
  2. Hansi Sondermann: Ballade in g-Moll. Roman. Selbstverlag Books on Demand, 2017, Seite 318.
  3. Djin Ping Meh. Schlehenblüten in goldener Vase. Band 2, Ullstein, Berlin/Frankfurt am Main 1987 (übersetzt von Otto und Artur Kibat), ISBN 3-549-06673-2, Seite 54. Chinesisches Original 1755.
  4. Linda Zervakis: Etsikietsi. Auf der Suche nach meinen Wurzeln. Rowohlt, Hamburg 2020, ISBN 978-3-499-63442-0, Seite 174.