Schubert

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Schubert (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m, f, Nachname[Bearbeiten]

Singular m Singular f Plural
Nominativ der Schubert
(Schubert)
die Schubert
(Schubert)
die Schuberts
Genitiv des Schubert
des Schuberts
(Schuberts)
der Schubert
(Schubert)
der Schuberts
Dativ dem Schubert
(Schubert)
der Schubert
(Schubert)
den Schuberts
Akkusativ den Schubert
(Schubert)
die Schubert
(Schubert)
die Schuberts
siehe auch: Grammatik der deutschen Namen
[1] Verteilung des Nachnamens Schubert in Deutschland

Anmerkung:

Der mündliche, umgangssprachliche Gebrauch des Artikels bei Nachnamen ist nicht einheitlich. Norddeutsch gebraucht man tendenziell keinen Artikel, mitteldeutsch ist der Gebrauch uneinheitlich, in süddeutschen, österreichischen und schweizerischen Idiomen wird der Artikel tendenziell gebraucht.
Für den Fall des Artikelgebrauches gilt: der „Schubert“ – für männliche Einzelpersonen, die „Schubert“ im Singular – für weibliche Einzelpersonen; ein und/oder eine „Schubert“ für einen und/oder eine Angehörige aus der Familie „Schubert“ und/oder der Gruppe der Namenträger. Die im Plural gilt für die Familie und/oder alle Namenträger gleichen Namens. Der schriftliche, standardsprachliche Gebrauch bei Nachnamen ist prinzipiell ohne Artikel.

Worttrennung:

Schu·bert, Plural: Schu·berts

Aussprache:

IPA: [ˈʃuːbɐt], Plural: [ˈʃuːbɐts]
Hörbeispiele: —, Plural:

Bedeutungen:

[1] deutscher Nachname, Familienname

Herkunft:

vom mittelhochdeutschen Berufsnamen schuochwürhte → gmh, schuochworhte → gmhSchuhmacher[1]

Synonyme:

Schumacher, Schuster

Namensvarianten:

Schubart, Schubarth, Schubbert, Schuberth, Schuchardt, Schuchart, Schuchert, Schuckart, Schuckert, Schugardt, Schughart, Schuwirth

Bekannte Namensträger: (Links führen zur Wikipedia)

Franz Schubert, österreichischer Komponist

Beispiele:

[1] Staatssekretär von Schubert soll zwar als Botschafter nach Rom gehen, aber die Art, wie dieser Wechsel bekanntgegeben wurde, hatte verzweifelte Ähnlichkeit mit einer Absägung.[2]


Übersetzungen[Bearbeiten]

 

Referenzen und weiterführende Informationen:

[1] Wikipedia-Artikel „Schubert
[1] Hans Bahlow: Deutsches Namenlexikon. Familien- und Vornamen nach Ursprung und Sinn erklärt. Gondrom Verlag, Bindlach 1991, 1993, 2004, ISBN 3-8112-0294-4, Seite 461
[1] Konrad Kunze: dtv-Atlas Namenkunde. Vor- und Familiennamen im deutschen Sprachgebiet. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München 2000, ISBN 3-423-03234-0, Seite 124-125
[1] Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden Familiennamen. Herkunft und Bedeutung. Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG, Mannheim 2000, ISBN 3-411-70851-4, Seite 600
[1] Kaspar Linnartz: Unsere Familiennamen. Zehntausend Berufsnamen im Abc erklärt. 1. Auflage. Band 1, Ferdinand Dümmler Verlag, Bonn und Berlin 1936, Seite 129
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-LexikonSchubert

Quellen:

  1. Rosa Kohlheim, Volker Kohlheim: Duden, Lexikon der Familiennamen. Herkunft und Bedeutung von 20 000 Nachnamen. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2008, ISBN 978-3-411-73111-4, Seite 550, Eintrag „Schubert“.
  2. Carl von Ossietzky: Sämtliche Schriften 1929 - 1930. In: Projekt Gutenberg-DE. Diplomatenschub (URL).

Ähnliche Wörter:

Schuber