Schlafstelle

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Schlafstelle (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, f[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ die Schlafstelle

die Schlafstellen

Genitiv der Schlafstelle

der Schlafstellen

Dativ der Schlafstelle

den Schlafstellen

Akkusativ die Schlafstelle

die Schlafstellen

Worttrennung:

Schlaf·stel·le, Plural: Schlaf·stel·len

Aussprache:

IPA: [ˈʃlaːfˌʃtɛlə]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Schlafstelle (Info)

Bedeutungen:

[1] Stelle, an der jemand oder etwas schläft

Herkunft:

Determinativkompositum, zusammengesetzt aus den Substantiven Schlaf und Stelle

Sinnverwandte Wörter:

[1] Schlafstätte, Schlafgelegenheit, Schlafplatz

Oberbegriffe:

[1] Stelle, Ort

Unterbegriffe:

[1] Notschlafstelle

Beispiele:

[1] Eine Koje ist eine enge Schlafstelle.
[1] „Damit niemand erfriert, gibt es mehr Schlafstellen und eine Notfall-Hotline.“[1]
[1] „Beim Mittagessen sitzen wir zusammen am Tisch, und unsere Schlafstellen richten wir auch gemeinsam, immer zwei und zwei, ich schlafe mit Dita zusammen.“[2]
[1] „So tauchte ich, nachdem ich Mr. Mifflin erzählt hatte, was für Gefühle mich bewegten, im Parnassus unter und machte es mir auf der Schlafstelle gemütlich.“[3]
[1] „Ich habe Glück mit meiner Schlafstelle.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1] Jacob Grimm, Wilhelm Grimm: Deutsches Wörterbuch. 16 Bände in 32 Teilbänden. Leipzig 1854–1961 „Schlafstelle
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schlafstelle
[1] canoonet „Schlafstelle
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalSchlafstelle
[1] Duden online „Schlafstelle
[1] wissen.de – Wörterbuch „Schlafstelle

Quellen:

  1. Winterhilfe für 1800 Obdachlose. In: Welt Online. ISSN 0173-8437 (Druckfehler beseitigt., URL, abgerufen am 8. August 2014).
  2. Helga Weiss: Und doch ein ganzes Leben. Ein Mädchen, das Auschwitz überlebt hat. Bastei Lübbe, Köln 2013, ISBN 978-3-7857-2456-9, Seite 70.
  3. Christopher Morley: Eine Buchhandlung auf Reisen. Hoffmann und Campe Verlag, Hamburg 2016, ISBN 978-3-455-65139-3, Seite 63. Englisches Original 1917.
  4. Edgar Hilsenrath: Der Nazi & der Friseur. Roman. 15. Auflage. dtv, München 2017, ISBN 978-3-423-13441-5, Seite 259. Zuerst 1977 erschienen.

Ähnliche Wörter (Deutsch):

ähnlich geschrieben und/oder ausgesprochen: Schlafstellung, Schadstelle, Schaltstelle, Schwachstelle