Schimmelpilzrasen

Aus Wiktionary, dem freien Wörterbuch
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Schimmelpilzrasen (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, m[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ der Schimmelpilzrasen

die Schimmelpilzrasen

Genitiv des Schimmelpilzrasens

der Schimmelpilzrasen

Dativ dem Schimmelpilzrasen

den Schimmelpilzrasen

Akkusativ den Schimmelpilzrasen

die Schimmelpilzrasen

Worttrennung:
Schim·mel·pilz·ra·sen, Plural: Schim·mel·pilz·ra·sen

Aussprache:
IPA: [ˈʃɪml̩pɪlt͡sˌʁaːzn̩]
Hörbeispiele:

Bedeutungen:
[1] großflächiger Befall mit Schimmelpilzen

Herkunft:
Determinativkompositum aus Schimmelpilz und Rasen

Beispiele:
[1] „Werden jedoch geeignete Oberflächen feucht (durch Kondenswasser, eindringendes Regenwasser, Spritzwasser in Bädern etc.), so beginnen Pilzsporen ein üppiges Wachstum und bilden den sichtbaren Schimmelpilzrasen.[1]
[1] „Der Schaden durch Frass ist meistens nicht auffällig, da sich die Staubläuse vielfach mit dem "Abgrasen" der Schimmelpilzrasen begnügen.“[2]
[1] „Die Putze waren nicht von einem Schimmelpilzrasen bedeckt, sondern wiesen einzelne Schimmelpilznester an der Oberfläche auf.“[3]
[1] „Zur Bereitung von Camembert werden die vorgeformten Käse von außen mit verschiedenen Penicillium-Kulturen beimpft, so dass innerhalb weniger Tage ein dichter weißer Schimmelpilzrasen entsteht.“[4]
[1] „Es genügt also nicht, den Schimmelpilzrasen nur oberflächlich zu entfernen.“[5]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[1]

Quellen:

  1. Schimmelpilz-Ratgeber jetzt erhältlich. Abgerufen am 20. Oktober 2014.
  2. SCHÄDLINGSBEKÄMPFUNG: Staubläuse. In: Stadt Zürich. Abgerufen am 20. Oktober 2014.
  3. Ulrich Röhlen/Christof Ziegert: Lehmbau-Praxis. Planung und Ausführung. 2. Auflage. Beuth Verlag, Berlin u.a. 2014, ISBN 978-3-410-23942-0, Seite 81ff. (Zitiert nach Google Books, Google Books)
  4. Werner Baltes/Reinhard Matissek: Lebensmittelchemie. 7. Auflage. Springer Verlag, Berlin/Heidelberg 2011, ISBN 978-3-642-16538-2, Seite 442 (Zitiert nach Google Books, Google Books)
  5. Ermin Welzl: Biochemie der Ernährung. de Gruyter Verlag, Berlin/New York 1985, ISBN 3-11-009605-6, Seite 182 (Zitiert nach Google Books, Google Books)