Schafkopf
Erscheinungsbild
Schafkopf (Deutsch)
[Bearbeiten]Substantiv, n
[Bearbeiten]| Singular | Plural | |
|---|---|---|
| Nominativ | das Schafkopf | — |
| Genitiv | des Schafkopfs | — |
| Dativ | dem Schafkopf | — |
| Akkusativ | das Schafkopf | — |
Alternative Schreibweisen:
Worttrennung:
- Schaf·kopf, kein Plural
Aussprache:
- IPA: [ˈʃaːfˌkɔp͡f]
- Hörbeispiele:
Schafkopf (Info)
Bedeutungen:
- [1] Kartenspiel für vier Personen, das mit 32 Karten gespielt wird
- [2] Kopf eines Schafs
- [3] dummer Mensch
Herkunft:
- Determinativkompositum aus den Substantiven Schaf und Kopf, gebildet „wohl nach der dem Kopf eines Schafs ähnelnden Figur, die bei einer älteren Variante des Spiels die notierten Striche für Gewinne und Verluste bilden“[1]
Synonyme:
Oberbegriffe:
- [1] Kartenspiel
- [2] Kopf
Beispiele:
- [1] Sie spielte mit ihren Freunden Schafkopf und trank dabei Bier.
- [1] Schafkopf ist es eines der beliebtesten und verbreitetsten Kartenspiele Bayerns und angrenzender Regionen. Es gilt als Kulturgut und Teil der altbayrischen und der fränkischen Lebensart.
- [2] „Ein Schafkopf machte mich besonders neugierig.“[2]
Übersetzungen
[Bearbeiten] [1] Kartenspiel
[2] Kopf eines Schafs
[3] Dummkopf
- [1] Wikipedia-Artikel „Schafkopf“
- [1–3] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Schafkopf“
- [1, 3] The Free Dictionary „Schafkopf“
- [1] Duden online „Schafkopf“
- [1–3] Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Deutsches Universalwörterbuch. Das umfassende Bedeutungswörterbuch der deutschen Gegenwartssprache. 7., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2011, ISBN 978-3-411-05507-4, Stichwort: „Schafkopf“.
Quellen:
- ↑ Siehe Duden online
- ↑ Auđur Ava Ólafsdóttir: Eden. Roman. 3. Auflage. Insel, Berlin 2026 (übersetzt von Tina Flecken), ISBN 978-3-458-64543-6, Seite 90. 1. Auflage 2025; Isländisches Original Reykjavík 2022.
