Sackgesicht

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Sackgesicht (Deutsch)[Bearbeiten]

Substantiv, n[Bearbeiten]

Singular

Plural

Nominativ das Sackgesicht

die Sackgesichter

Genitiv des Sackgesichts

der Sackgesichter

Dativ dem Sackgesicht

den Sackgesichtern

Akkusativ das Sackgesicht

die Sackgesichter

Worttrennung:

Sack·ge·sicht, Plural: Sack·ge·sich·ter

Aussprache:

IPA: [ˈzakɡəˌzɪçt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Sackgesicht (Info)

Bedeutungen:

[1] abwertend, umgangssprachlich: Person mit einem unansehnlichen Gesicht

Herkunft:

Possessivkompositum der Substantive Sack und Gesicht

Synonyme:

[1] Arschgesicht, Hackfresse

Beispiele:

[1] „Am liebsten möchte man ihm jetzt sofort eine SMS schreiben mit dem Wortlaut: ‚Leg dich ins Bett, du Sackgesicht!‘ Aber das tut man schon deshalb nicht, weil man die Nummer des Herrn nicht besitzt.“[1]
[1] „Wir sind uns nicht sicher, wer in dieser Situation das größere Sackgesicht ist.“[2]
[1] „Martys Vater George McFly ist der vertrottelte, biedere Nerd, der von einem Sackgesicht namens Biff herumgeschubst wird, 1985 wie 1955.“[3]
[1] „»Sackgesicht«, hörte ich. Ich drehte mich um. Vor mir standen zwei Typen mit Bomberjacken und Springerstiefeln.“[4]

Übersetzungen[Bearbeiten]

Referenzen und weiterführende Informationen:
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Sackgesicht
[*] Online-Wortschatz-Informationssystem Deutsch „Sackgesicht

Quellen:

  1. Hilmar Klute: Kurznachricht an Sackgesicht. Schön Doof. In: sueddeutsche.de. 13. Februar 2016, ISSN 0174-4917 (URL, abgerufen am 29. März 2016).
  2. Angus Harrison: Das „schlechteste Boiler-Room-Set aller Zeiten“ offenbart uns die Engstirnigkeit der Dance-Szene. In: Vice. 19. November 2015, abgerufen am 29. März 2016.
  3. Arne Willander: 30 Jahre „Zurück in die Zukunft“: Komm, wir reisen nach Gestern!. In: Rollingstone. 6. Juli 2015, abgerufen am 29. März 2016.
  4. Que Du Luu: Vielleicht will ich alles. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2011, ISBN 9783462302233